Kurbelscheiben und Schrittmotor

  • Hallo zusammen.

    Ich hab mir die neuen easy servos von leadshine zugelegt. Nun würde ich gerne wie schon lange geplant , die Riemen von Stepper zu Kugelspindel eliminieren .

    Trotzdem stellt sich mir die Frage ,ob ich trotzdem etwas mehr Kraft aufbauen kann mittels zweier Kurbelscheiben ....die zusammengesteckt werden . Eine Scheibe mit Loch geht auf die Spindel ,die Scheibe mit Zapfen dann auf den Stepper ...

    Durch den Kurbeltrieb sollte doch der Motor leichter die Kräfte bewegen können ...oder nicht ...Stepps sollten da unverändert bleiben von der Einstellung ....oder übersehe ich hier was?

    Natürlich müssen die zwei Scheiben sehr genau gearbeitet sein ...das,wäre aber mein kleinstes Problem.

    Könnte das funktionieren ?

    Gruß

    Gio

  • Hallo Gio,

    ich kann dir zwar nicht auf deine Frage antworten, aber mich würde doch interessieren, wie du dir das wirklich vorstellst. Ich kann dir ehrlichgesagt auch nicht ganz folgen, wie das mit dem mechanischen Aufbau gehen soll. Mir schwebt da immer eine gewisse Unwucht vor. Eine Kurbelscheibe ist das für mich.

    Mir ist bewusst, das so eine Kurbelscheibe an der richtigen Stelle auch ihren Zweck erfüllt. Aber an einer Fräse, das ist mir neu. Wir sprechen hier über eine Fräse? Außerdem könnte ich mir gut vorstellen, dass deine Lager nicht lange mitmachen werden.

    Gruß Dietmar

  • Guten Morgen Dietmar


    Ja ich habe das auf einer Fräsmaschine auch noch nicht gehört oder gesehen...aber bei der richtigen Auslegung , denke ich das es funktionieren könnte ...hab mal ein Grundgedanke gezeichnet... Das mit der Unwucht ist hier denke ich nicht sooo schlimm.



    Die Stifte könnte man mit einer Made arretieren. Die Kupplung könnte dann hinter der zweiten Scheibe zur Gewindespindel Platz nehmen.

    Ich denke das der Versatz dann schon gut Kraft entwickelt ... Der Motor hat ja nur 2N wieviel der Antrieb danach hat keine Ahnung ...vielleicht hat hier en Mathematiker ne Formel dafür ...würde mich interessieren. Das ist bei mir schon lange her. :-)

  • Das Hebelgesetz ist mir schon klar keine sorge.

    Und danke für dieses nette anstupsen von der Seite find ich klasse. Ich habe genug Leute gesehen die zwar rechnen können wie die Weltmeister , zu doof sind aber nen Schraubendreher in der Hand zu halten....deshalb finde ich das etwas frech jemanden so vorzuführen.Will keine Diskussion anfangen ...aber das,will ich mal gesagt haben

    Wo ist bitte die Unwucht wenn das Material gleich ausgelegt wird ...Reibung ?

    Wo?

    Zudem war es eine allgemeine Frage ob es funktionieren könnte ...ich habe schon komplette Getriebe gesehen wo ähnliches angewandt wurde.

  • Hallo Gio,

    du hast in deiner Fragestellung von etwas mehr Kraft aufbauen geschrieben. Das würde bedeuten bei einer drehenden Bewegung durch erhöhen des Dehmomentes. Dabei wird dann die Drehzahl verringert. Die eingebrachte Leistung ist grundsätzlich höher als die abgebenden Leistung. Das ist nun einmal Physik.


    Du hast eine unsymetrische Kuplung zu Kraftübertragung gezeichnet, aber kein Getriebe.


    Damit habe ich deine Frage beantwortet. Der Motor kann dadurch deine Spindel nicht leichter drehen, sondern eher weniger leicht.


    Wenn dir das Hebelgesetz klar ist, verstehe ich deine Frage nicht. Das Drehmoment ist auf beiden Seiten gleich.

  • Gio, was du da gezeichnet hast , ist im Prinzieb eine Klauen-Kupplung. Die wird ja auch nicht selten eingesetzt.

    Da wird ja keine Übersetzung erzeugt. Die Kraft wird quasie 1:1 übertragen, da Kraftarm und Lastarm gleich lang sind. Egal wie groß du die Scheiben machst. Der Lastarm und der Kraftarm bleiben gleich, weil die länge durch die Distanz Welle bis Bolzen definiert ist.

    Ich glaube dir, wenn du glaubst du hättest das Hebelgesetzt verstanden. Dieses Beispiel sagt aber etwas anderes.


    Gruß

    Daniel