Tipps Vorgehensweise bei aufwändigen Ausfräsungen

  • Guten Abend allerseits,


    ich bräuchte mal ein paar Tipps zu einem bestimmten Fräsvorgang.


    Ich besitze eine DIY Portalfräse mit Trend T4K Oberfräse, die ich hobbymäßig betreibe.


    Vor kurzem hat mich jemand gefragt, ob ich ihm für seine Eigenbau Lautsprecher die Gehäuseteile ausfräsen kann.

    Die sind jetzt allerdings schon recht massiv mit 800x260x57 mm.


    Meine Idee war, die vorhandene .step / .stl Datei als 3D-Modell in Aspire zu laden und dann einen 3D-Fräsvorgang drüberlaufen lasse.

    Gesagt getan, erster Werkzeugweg mal mit 6er Schaftfräser zum Schruppen (4mm Zustellung, 1000er Vorschub) und dann mit 6er BallNose für die fertige Oberfläche.

    Da die Taschen/Ausfräsungen mit 45mm auch schon wirklich tief sind, hab ich nicht schlecht gestaunt, als ich die ermittelte Fräszeit betrachtet hab: 30 h für's Schruppen und nochmal 30 fürs Schlichten.. Beim Versuch mit nem 16er (bisher der größte den ich da habe) Schaftfräser zu Schruppen ging die Zeit zumindest auf 8 h runter.. Trotzdem noch echt ewig. Der Bahnabstand ist auch schon am Limit.


    Das Problem: die Oberfräse hat als größte Spannzange 8 mm, weswegen ich z.B. schonmal keine 1/2 Zoll Schafte verwenden kann.


    Hat hier jemand eventuell Tipps zur Vorgehensweise, dass das arme Gerät nicht 'ne Woche am Stück laufen muss?:P


    Grüße


    Phil

  • Wenn der Lautsprecher nicht irgendwelche 3D-Verzierungen hat, dann ist 3D Unsinn. Schon allein aus Zeitgründen.

    Ich vermute mal, das lässt sich alles mit 2 1/2D lösen.


    Wenn Du keine Vektordaten (DXF oder ähnliches) bekommst, dann lass Dir eine Maßzeichnung geben. Ist ja in ein paar Minuten neu gezeichnet.


    Jan