PFE1000 Lochabstände

  • Hallo zusammen,

    vor kurzem hatte ich die PFE 1000 geliefert bekommen und bin leider gar nicht zufrieden damit, denn die Verarbeitung lässt wirklich zu wünschen übrig. Eine der Nutenplatten ist deutlich dünner als die anderen zwei und überall sind Distanzscheiben zu finden um beim Messprotokoll in die Toleranzen zu kommen. Der Schweizer Importeur bei welchem ich die Maschine gekauft habe zeigt sich zwar sehr bemüht, doch BZT selbst stellt sich quer und glänzt mit einem äusserst unbefriedigenden Kundenservice. Was sich in meinem Fall dadurch äusserte, dass ich die Platte auf welcher die HF Spindel montiert ist austauschbar machen möchte. Dies um entweder mit der teuren HF Spindel zu arbeiten wenn dies nötig ist, ansonsten aber mit einer günstigeren Spindel. Und umdas Ganze auch Benutzerfreundlich zu gestalten wären dann Passstifte notwendig, welche beim Wechsel eine saubere Positionierung gewährleisten würden.

    Also hatte ich bei BZT angefragt, ob diese mir eine Zeichnung der Aufnahmeplatte zukommen lassen würden, damit ich eine neue solche Platte mit Zentrierhülsen ausgestattet machen lassen kann, Doch BZT stellt sich da quer und sagt keine Zeichnungen heraus geben zu wollen, was mir nun zusätzlichen Ärger bereitet, da ich als Laie mich nicht in der Lage fühle die Original Platte so auszumessen, dass auch alle Lochabstände stimmen.

    Nachdem ich also so viel Geld für diese Maschine bezahlen musste, finde ich es deshalb unter aller Sau dass sich BZT hier quer stellt, denn befürchten die etwa, dass ich mit den Lochabmessungen dieser einen Platte deren Maschine kopiere oder was?


    Deshalb also möchte ich mich hier nun an euch wenden und fragen, ob mir vielleicht hier jemand helfen und mir eine Skizze mit den Lochabständen dieser Platte geben kann. Es handelt sich dabei um eine PFE 1000 mit Portalerhöhung und ich füge mal ein Bild von der Platte hier als Anhang ein. Vielleicht habe ich hier ja mehr Glück und jemand kann mir weiter helfen, was mich nach all dem Frust sehr freuen würde.

  • Hallo!

    Ich gehe mal davon aus, dass die keine ganz krummen Maße nehmen. Wenn du also irgendwas mit 50mm misst, dann werden es auch 50mm sein und nicht 49,67mm. Sollte also kein Problem sein.


    Außerdem könntest du ja die alte Platte als Bohrschablone nehmen. Das würde die Fehler (Altes Teil abmessen --> neues Teil anreißen, bohren) minimieren.

    Ich bin ein großer Freund von Bohrschablonen.


    Wenn du ohnehin Passstifte verwendest, dann dürfen die Bohrungen ja auch ein paar Zehntel Spiel haben


    Jan

  • Hallo Jan

    ist schon klar, dass jemand er bei solchen Sachen das notwendige Geschick mitbringt dies mit Bohrschablone sauber hin bekommt. Ich dagegen könnte die Fräse gleich auf den Müll werfen, wenn ich so vorgehen würde. Und die Zentrierstifte sind ja nur gedacht, um die Platte mit der Spindel gegen eine mit dem Gravuraufsatz für die Mafel Spindel auszutauschen. Die Trägerplatte bleibt dann ja fest montiert und da müssen die Bohrungen stimmen, weil ich ja keine Spannungen auf die Schlitten bringen will.

    Aber es wird mir wohl kaum etwas anderes übrig bleiben, als die Platte zu einem Profi zu bringen und die mir von dem neu machen zu lassen. Was natürlich mit weiteren Kosten und zusätzlichem Ärger verbunden ist, womit BZT für mich definitiv unten durch ist. Denn bei einer Maschine für einen Preis von über 10K würde ich ganz klar etwas mehr Sorgfalt und etwas mehr Kundenfreundlichkeit erwarten. Und dies sowieso, wenn diese dann noch mit unterschiedlich dicken Nutenplatten ausgeliefert wurde.....

  • Hallo!


    Also deiner Logik kann ich nicht ganz folgen:


    • Wenn du eine Maßzeichnung hättest, dann könntest du das Teil problemlos herstellen.
    • Aber das alte Teil auf das neue aufspannen und durchbohren geht nicht?


    Und wie gesagt die Maßzeichnung sollte ja kein Problem sein. Die werden ja irgendwelche vernünftige Rastermaße verwendet haben.


    Jan