PFE1000 Lochabstände

  • Hallo,

    Zitat

    Im unteren Teil befindet sich dann ein Block mit einer Aufnahme der Spindel und ganz unten ein weiterer Block mit Bohrungen. Diese Bohrungen gehen dann durch die Grundplatte und auf der Spindelträgerplatte befindet sich dann eine Gewindebohrung..... (Die von Dir markierten Stehbolzen sind die soeben erwähnten Schrauben, welche durch die Grundplatte in die Spindelträgerplatte gehen)

    Und welche Aufgabe haben die unteren Bohrungen und die Gewindebohrungen in der Spidelträgerplatte? Kann man die ev. zum Justieren nutzen?


    Zitat

    Doch auch wenn die Spindel direkt auf die Grundplatte geschraubt wäre, würde dies nichts an dem Problem ändern, da die Spindel ja von Hinten geschraubt wird. Also muss es schon eine Spindelträgerplatte haben, doch muss diese dann von vorne gelöst werden können und mit Positionierstiften versehen sein.

    Das ist mir schon klar, dass eine Spindelträgerplatte für deinen geplanten Anwendungsfall Sinn macht.

  • Also die unteren Gewindebohrungen in der Spindelträgerplatte sind lediglich um den Block mit dem Endschalter, die Trägerplatte und die Spindelträgerplatte mit einander zu verbinden. (Mittels den von Dir markierten Schrauben) Weshalb es auch unabhängig von meiner Anwendung eine Spindelträgerplate brauchen würde. Denn die Spindel wird von hinten verschraubt und nach gewissen Betriebsstunden muss die ja losgeschraubt und revidiert werden....
    Denn von Hinten kann die Spindel nicht losgeschraubt wodurch eine Demontage der Grundplatte bei Spindelwechesl oder notwendiger Revision der Spindel dann neu einmessen notwendig wird. Was ja genau der Vorwurf ist, welchen ich BZT mache, weil die ja wissen müssten, dass eine Spindel auch mal revidiert werden muss. Und bei dem Preis von einem Kleinwagen dürfte ich doch erwarten, dass soviel überlegt und beim Assembling auch etwas Sorgfalt aufgebracht wird.

  • Hallo

    Also wenn ich so viel zu meckern hätte............:cursing:

    Gib die Maschine zurück und kauf Dir eine vernünftige (zB. AL-Serie von Sorotec)

    Endweder bekomme ich gute Qualität , oder der Mist geht zurück....wo is da das Problem????

    Gruß Erwin;)

  • Hallo

    Also wenn ich so viel zu meckern hätte............:cursing:

    Gib die Maschine zurück und kauf Dir eine vernünftige (zB. AL-Serie von Sorotec)

    Endweder bekomme ich gute Qualität , oder der Mist geht zurück....wo is da das Problem????

    Gruß Erwin;)

    Ja, im Prinzip hätte ich das gemacht, wenn da nicht ein Importeur dazwischen stehen würde, an welchem die Ar.. Karte letztendlich hängen bleiben würde.....
    Und der hat sich immer bemüht gezeigt und sogar gesagt, dass hauptsächliche Problem sei seine Schuld. Wobei ich diese Meinung aber nicht teile, denn wie bereits erwähnt muss ja die Spindel auch einmal revidiert werden....
    Also erstens wäre es zumindest meines Erachtens nicht wirklich korrekt, das Problem auf einen anderen als die tatsächlich Verantwortlichen abzuwälzen. Und ich möchte mit dem Importeur auch keine Probleme bekommen, sondern noch in Zukunft mit dem zusammen arbeiten können. (Der hilft mir dabei mich in Sachen Elektronik weiter zu bilden, was für unser Sozialprojekt sehr wichtig ist)
    Zweitens kostet ein Rechtsstreit besonders wenn es über die Grenzen hinaus geht nicht nur viel Nerven, sondern auch viel Geld. Also bleibt mir nichts anderes als das Beste aus der Sache zu machen und andere potentielle Käufer über solche Probleme zu informieren. Und z.B. können die dann auch bei der Bestellung einen Vermerk platzieren mittels welchem darauf hingewiesen wird, dass mann keinen solchen Mist bekommen will. Was dann auch einen Rechtsstreit vieeeel einfacher gestalten wird, wenn auch bei anderen Fräsen so hirnlos gearbeitet wird wie bei meiner.

  • Hallo Wilfred,

    danke der Nachfrage aber leider nein, nicht wirklich.

    Habe noch zwei Haustiere die mir gleichzeitig Sorgen machen und unser Verein hat etwas Geld bekommen. Womit ich mich um den Kauf der 3D Drucker, PC's und der Herstellung von Regalen kümmern musste.

    Inzwischen aber habe ich die abgeänderte Original Grundplatte mit zwei Zentrierhülsen und Stiften bekommen. Nun aber muss ich die Nutenplatten erst neu aufsetzen, wobei ich auch etwas ratlos bin. Habe nun also erstmal dort wo die Gewindebohrungen im Rahmen sind ausgemessen und der Plan ist nun:

    Nutenplatten ohne Distanzringe aufsetzen, neu ausmessen und dann mal sehen, ob ich es an Hand der zwei Messungen schaffen werde die Nutenplatten sauber zu setzen.
    Danach dann die Spindelträgerplatte aufsetzen und und ausrichten um zu sehen, um wie viel genau unterlegt werden muss. Um danach dann eben eine neue Grundplatte mit Nut machen zu lassen, bei welcher der Winkel der Nut diese Distanz ausgleichen soll.


    Dank und Gruss

    Andy


    Bild Ausmessen Rahmen: http://machwas-makerspace.ch/pics/pfe011.jpg

  • Hallo Andy,

    sehe ich das richtig, dass dein Gestell X=750 mm * Y=1495 mm als Abmessungen hat?


    Da hast Du dir ja beim Ausmessen richtig Mühe gegeben. Die Frage ist, was Du da gemessen hast und das überhaupt Sinn macht.

    Mit dem Messen ist das ja immer so eine Sache. Wirklich aussagekräftig sind diese nur wenn man auch messtechnisch die Möglichkeiten hat. Das bedeutet, dass dein Gestell auch auf einem wirklich ebenen Messtisch gestanden hat und mit den Kalottenfüßen ausnivelliert war. Das ist hier aber anscheinend nicht der Fall. Denn dann wäre mindesten eine der langem Kanten rechts und links bei 0,00 und eine dritte Ecke müsste man auch auf "0" justieren können. Die Eckenhöhe muss dann von der Unterlage aus gemessen werden. Wenn Du das so gemacht hast, dann sieht es jetzt so aus, als ob das Gestell windschief ist. Da das Gestell geschweißt ist kann man da mit Hobbymitteln wahrscheinlich nicht viel machen.

    Vielleicht macht sich die Abweichung von 0,41 mm in der einen Ecke gar nicht so bemerkbar. Wenn da das Portal steht, steht die Spindel schon bei der 2. Rippe. Den Nutentisch nun durch Unterlagen auszurichten wird eine unendliche Geschichte, dessen Ausgang unklar ist.


    Ich würde das mal so wie es ist zusammenbauen und schauen wie es dann aussieht. Auf den Nutentisch eine Nutzplatte setzen und diese Planfräsen oder auch den Nutentisch. Das kann aber auch schiefgehen und der Nutentisch ist hinüber.

    Jetzt kannst Du die Abweichung beim Abfahren der Fläche mit einem Meßtaster in der Spindel messen. Diese Abweichung ist für dich interessant.



    P.S.:

    Bei (richtigen) Fräsmaschinen und Drehmaschinen mit Gussbett gibt es für die Ebenheit Normen bzw. Pseudonormen. Es fällt oft der Name Schlesinger dabei. Da werden auf 300 mm Verfahrweg meist 0,02 mm Abweichung zugelassen. Es wird immer die Parallelität zur Spindel gemessen.

  • Danke Wilfred und:

    Die Messmittel sind jene von dem Bild und gemessen habe ich mit der Messuhr an Stativ auf Z-Achse montiert. Dies jeweisl wie die Pfeile Zeigen gleich neben den Gewindebohrungen und auch den äusseren Rand an welchem die Nutenplatten aufliegen.

    Zwar wurde mir eine Rahmenwasserwaage ausgeliehen, doch konnte ich damit nichts anfangen, weil an jeder Stelle des Rahmens wo ich die auflegte wieder ein anderes Ergebnis heraus kam.
    Nun unterlege ich erstmal so, dass laut meinen Messungen alles auf Null kommt und dann messe ich nochmal mit aufgelegten Nutenplatten aus. Danach werde ich die 3/10 in X bei der Z-Achse korrigieren und die Spindel ausmessen, damit die auch echt senkrecht steht.
    So zumindest der Plan und dann mal hoffen, dass ich eines Tages doch noch mit der Maschine zufrieden sein kann. Aber die Nutenplatten möchte ich nicht planfräsen und damit die gehärtete Schicht zerstören.


    freundlichen Gruss

    Andy


    http://machwas-makerspace.ch/pics/pfe002.jpg

    http://machwas-makerspace.ch/pics/pfe012.jpg

    http://machwas-makerspace.ch/pics/pfe013.jpg