Umstellung Eding-CNC/Rechnerleistung

  • Hallo zusammen,

    ich bin im Begriff, Meine Haase cut2500 auf Eding-CNC umzustellen. Da der Support für Win7 ausgelaufen ist und die Maschine ohnehin recht alt ist, würde ich in diesem Rahmen auch diese Hardware gerne tauschen. Die Frage natürlich, wieviel Rechnerleistung brauche ich?

    Beim Stöbern bin ich u.a. auf die Zbox pi225 gestoßen https://www.reichelt.de/pc-kom….html?&trstct=pos_0&nbc=1

    Vorteile aus meiner Sicht: weitgehend geschlossenes Gehäuse --> geringe Staubanfälligkeit, Platzbedarf kaum der Rede wert, Betriebssystem integriert und für die Software ausreichend Speicherkapazität,

    Netzwerkzugang erfolgt über einen USB-C-Adapter,

    Die Rechenleistung ist natürlich nicht die höchste, meine Frage an Euch, ob dies für die Nutzung ausreichen würde, oder ob dies zu knapp bemessen ist?


    Danke


    Gruß


    Marc

  • Hallo Marc,


    Warum einen neuen Rechner kaufen wenn der alte doch noch gut läuft.

    Mit Windows7 rennt EdingCNC doch sehr gut. Ich würde den Steuerungsrechner

    einfach vom I-Net trennen. Wer tut sich schon freiwillig die Datenkrake Windows 10 an.

    Ich repariere alles solange ganz, bis meine Frau entscheidet,
    dass wir es wegen Überreparatur wegwerfen können. :thumbsup:

  • Hallo Dj-Bino,

    der "alte" ist von der Rechnerleistung bestimmt ausreichend, vom I-Net trennen ist nicht so einfach. Ich konstruiere die Teile an einem Rechner in meinem Arbeitszimmer und speichere sie in der Regel auf einer NAS, vom Steuerungsrechner, hole ich mir die Daten von der NAS, um sie dann abzuarbeiten.

    Jetzt ein Intra- und ein "Extra"-Net zu schaffen halte ich für etwas aufwendig.


    Danke für Deinen Beitrag.


    Gruß


    Marc

  • Hallo Marc,


    grundsätzlich muss der "alte" Rechner nicht schlecht sein. Wie sieht der denn hardwaremäßig aus?


    Für einen reinen Fräs-PC ist Windows 7 auch mit Ende des Supportes weiterhin eine gute und stabile Lösung. Aus Gründen der Bequemlichkeit und Vereinheitlichung habe ich allerdings auch alles auf Windows 10 umgestellt.


    Der PI225 Pico wäre für mich allerdings sowieso keine Option - sowohl von der Leistung, als auch von den Schnittstellen und der Ausstattung her. Der hier fest integrierte eMMC-Speicher bremst das leistungsschwache System zudem noch zusätzlich aus. Bei Eding CNC würde ich wegen der besseren Stabilität generell auf die Ethernet-Version zurückgreifen, daher sollte der Rechner auf jeden Fall auch eine "echte" Ethernet-Schnittstelle mitbringen. Adapter funktionieren in der Regel für Eding CNC nicht. Wie das heute mit USB-C aussieht, weiß ich allerdings (noch) nicht.


    Ich habe auch am Fräs-PC gerne etwas mehr Leistung, als die Mindestanforderungen, die Eding CNC stellt. Das muss kein Gaming-PC sein, aber eben doch einen Hauch mehr, als was die Atoms oder kleinen Celerons schaffen. Denn oft genug stellt man an der Fräse fest, dass man dieses jenes welches noch ändern möchte oder muss. Oder man ist in der Werkstatt und möchte schnell was kleines fräsen, ein Schildchen gravieren oder dergleichen. Dann jedes Mal erst wieder zum Arbeits-PC müssen!? So kann ich das zur Not eben auch direkt am Fräs-PC erledigen/konstruieren/ändern und muss nicht für jedes Kinkerlitzchen wieder zwischen Fräs- und Arbeits-PC hin- und herrennen. Daher sind für mich die "stärkeren" Celerons und Pentiums das Minimum. Ich habe mich z.B. für den Intel NUC 6AYH entschieden. Der hat einen Celeron J3455 (4 Kerne, 1,5 GHz, TDP 10W) und kann mit Notebook-RAM und 2,5" SSD nach Belieben ausgestattet werden und hat auch die Schnittstellen, die ich benötige. Kosten aktuell als Barebone um die 110 Euro. Ich habe ihn mit 2x 4GB RAM und einer 128GB SSD ausgestattet.


    Gruß


    Markus

  • Hi


    den Rechner nicht ins Netz zu lassen sollte recht simpel sein, IP manuell vergeben und kein Gateway eintragen. Als Rechner reichen wirklich kleine Kisten, ein NUC, oder auch ein gebrauchter, kleiner Office PC. Hab gerade einen Elitedesk 800g2 als Rechner für EDING/BEAMICON aufgesetzt. Die gibt es für 150,- und die Dinger sind Klasse. In Ergänzung zu dem was Markus schon ausgeführt hat, das ganze Atom/unteres Celeron Geraffel eher nicht, da sind zuviele Stromsparfunktionen dann auch auf den Boards, das ist für uns nutzlos


    Grüsse


    Gero

  • Hallo,

    wie Gero schon geschrieben hat, reicht es vollkommen aus die IP Adresse manuell zu vergeben.

    Es darf auch kein DNS Server oder Gateway eingetragen werden. Die IP Adresse sollte allerdings schon zum

    Router passen.


    Beispiel:

    Router 192.168.2.1

    Adressbereich 192.168.2.10 bis 192.168.2.100


    Dann sollte die IP manuell irgendwo zwischen 192.168.2.10 - 192.168.100 liegen.


    Damit ist der Rechner im Netzwerk sichtbar und ihr könnt Daten hin und her schieben.

    Ein Zugang zum Internet hat er aber nicht. Das liegt an dem nicht eingegebenen Gateway

    und dem nichteingegebenen DNS Server.


    Ich hoffe das bringt Licht ins dunkle.

    Somit besteht auch keine Veranlassung auf einem Steuerungsrechner Windows 10

    zu benutzen. Ihr solltet euch mal die Empfehlungen von Bert Eding ansehen.:!:


    Gruß

    Dieter

    Ich repariere alles solange ganz, bis meine Frau entscheidet,
    dass wir es wegen Überreparatur wegwerfen können. :thumbsup:

  • Hallo zusammen,

    erst einmal vielen Dank für Eure Meinungen und Ratschläge. Mit dem "Alten" (bestimmt 10 Jahre alt) bin ich bisher ordentlich gefahren.

    An den Gateway hätte ich Dussel selber denken können.

    Eine Sache hatte ich total aus den Augen verloren, ich habe ja die Ethernet-Edding Board. sogesehen bräuchte ich zwei Schnittstellen im Rechner, eine fürs Netz, eine für die Steuerung mit Crossover, wenn ich mich recht erinnere.

    Also, ich belasse die Sache erst mal beim "Alten" und nehme erst mal den Gateway raus.


    Danke Euch allen.


    Gruß


    Marc