Beiträge von blende66

    Ich vermute mal, mein Tablet hat nicht die notwendige Androidversion zur Verfügung.


    Das kann gut sein... am Smartphone bin ich recht aktuell mit Android 10. Ich hab das dann gerade auch nochmal am Tablet nachgesehen... dafür geht es auch nicht. Das Tablet hat noch Android 8. Es muss also wohl schon eine relativ aktuelle Androidversion dafür sein.


    Hier wäre dann mal die Frage an Lutz: Inwiefern kann man das beim Erstellen berücksichtigen? Muss man sich da festlegen, wofür die zu entwerfende App später kompatibel ist bzw. kann man da ggf. auch eine breitere Kompatiblität vorsehen!?


    Gruß


    Markus

    Hallo Lutz,


    herzlich willkommen in unserer Mitte - ich wünsche dir viel Spaß beim Stöbern, Lesen und Schreiben!



    @ Ingolf


    Jain... am PC/Laptop finde ich das auch nicht, aber am Handy (Android) ist es im Play Store:



    Gruß


    Markus

    Hallo ... äh ... << Stell dir nur mal vor, ich könnte dich hier beim Namen ansprechen! >>


    trotzdem erstmal herzlich willkommen in unserer Mitte!


    Fräsen möchte ich damit kleine Aluteile, Holz ginge ja sowieso dann,

    Nein, das ginge eben nicht unbedingt so ohne weiteres... Nur weil Holz weicher als Aluminium ist, heißt das nicht, dass das dann automatisch auch geht, wenn deine Fräse sonst eigentlich für die Aluminiumberarbeitung (oder Metall generell) konstruiert und dimensioniert wurde. Holz- und Metallbearbeitung sind 2 vollkommen verschiedene Anwendungsbereiche. Bei NE-Metallen willst du ein gutes Drehmoment, auch bei niedrigen Drehzahlen. Für Holz dagegen wirst du eher mehr auf höhere Drehzahlen Wert legen. WIllst du beides können, kann die Spindel immer nur ein Kompromiss sein - was jetzt nicht unmöglich ist und bei vielen ja auch so gemacht wird (zumindest Holz, Kunststoff und NE-Metalle), aber eben im Vorfeld entsprechend berücksichtigt werden muss.


    ganz toll wäre natürlich wenn sie auch Stahl packen würde

    Ja klar... am besten eine Fräsmaschine mit stehendem Portal (oder Säule), Verfahrwege mindestens 200x120cm, soll von Styropor über Holz bis zu Titan mit ordentlichem Spanvolumen sicher zerspanen, kann von 1 Person bewegt werden, mobiler Einsatz soll möglich sein, mit Laser- und 3D-Druck-Option natürlich und darf mit allem notwendigen Zubehör und Werkzeug max. 1500 Euro kosten...
    Ne, Scherz beiseite... häufig macht man sich zu Beginn leider vollkommen falsche und illusorische Vorstellungen. Du stellst die Stabilität der Konstruktion in dem Video ja schon selber in Frage. Von solchen Konstruktionen kannst du nicht viel erwarten! Schau dir mal an, wie die von Wilfried genannten BF20 (Original oder Klone) aufgebaut/dimensioniert sind. Die sind für die Metallbearbeitung vorgesehen - wie eigentlich alle, in dieser Bauform. Das sind schon "schwerere" Gussteile (relativ massiv), die da den Grundrahmen bilden, aber wie oft werden diese Maschinen nachher (oder auch direkt zu Beginn schon) überarbeitet, verstärkt und versteift, um ihre Probleme auszumerzen. Und da willst du mit 2 einfachen Alu-Profilen und ein paar Nutensteinen/Schräubchen etwas vergleichbares (oder besser) erreichen!? Nicht wirklich, oder? Ich denke, da solltest du dir lieber eine andere Konstruktion suchen, wenn du wirklich selber bauen willst. Schau mal, wie "echte" Metallbearbeitungsmaschinen/-fräsen dimensioniert sind. Die sind nicht umsonst so massig/massiv ausgelegt.


    Wie sieht denn dein Lastenheft dazu aus? Was soll die Maschine können? Was willst du darauf bearbeiten/herstellen? Welche Verfahrwege möchtest du haben?


    Gruß


    Markus

    Hallo Tom,


    ja, so eine Kiste hat schon viel Bastelpotential, aber das macht ja eben auch eine Menge Spaß! Pimp my CNC! 8)


    Ja, mit den Game-Pads kann man schon einiges anstellen. Zuerst hatte ich eine zeitlang so ein externes Nummern-Pad unter WinPC-NC. Danach ein Gamepad von Logitech. Und irgendwann kam dann natürlich das obligatorische Handrad für USB-CNC. Was ich aber bei mir und für mich mindestens genauso praktisch fand/finde, war die Steuerung von Eding CNC (vorher USB-CNC) über einen Touchscreen. Den hatte ich an einem schwenkbaren Monitorarm, so dass ich mir den dahin ziehen konnte, wo ich ihn brauchte.


    Zyklon ist eine tolle Sache und dein Staubsauger wird es dir danken. Ich habe damals den original Dust Deputy in Stahl von Roy gekauft. Inzwischen gibt es da ja auch etliche Versionen in Stahl oder Kunststoff und von zahlreichen Anbietern. Ich hab den auf einem 50-60l-Fass drauf und nehme den auch für die Absaugung an der Kreissäge.


    Achso, deine Elektronik hängt direkt unter der Maschine!? Hatte ich so erst gar nicht auf dem Schirm. Ja, das stimmt dann, das ist lästig!


    Ich freue mich, dass es dir soviel Freude macht, damit und daran zu arbeiten! :thumbup:


    Gruß


    Markus

    Schalten tut das Board auch richtig, nur das Program am ESTLCAM ist weitergelaufen.

    Aber die Schrittmotoren werden abgeschaltet und die LED leuchtet, oder? Dann ist das wohl normal - ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass der Not-Halt bei Estlcam zwar alle Signale abschaltet, aber das Programm noch weiterläuft. Daher gehen manche wohl auch her und schließen den Schalter/Taster als Endschalter an.


    XBox-Controller, Fräse und Staubsauger (schaltbar über ein Finder Schalt-Relais) und Licht über einen LED-Ring (damit ich etwas mehr sehe, und eine Schnellspannschraube für den Maschinenhalter

    Ich sehe schon: du hast Spaß an der Sache! :thumbup:



    Gruß


    Markus

    Hallo Tom,


    ja, die Dremel-, Proxxon- und andere Geräte dieser Art sind eben für ganz andere Arbeiten gedacht - an der CNC-Fräse kannst du damit nicht viel reißen. Ich habe auch den FBS 230/E, den ich aufgehängt mit einer biegsamen Welle für kleine Schleif-, Polier-, Bohr- und Trennarbeiten nutze. Dafür sind die ideal.


    Hmmmm... du hast die Achsen doch schon über die Steuerung verfahren, oder nicht? Ohne angeschlossenen Not-Aus!? Muss dann nicht irgendwo noch ein Jumper umgesteckt oder entfernt werden? Wo hast du den Schalter angeschlossen? An Pin 5 und 6 an der Leiste X2? Der Not-Aus ist beim Advanced Interface Pro doch als Öffner konzipiert, also müsstest du doch für den Betrieb ohne Not-Aus irgendwo einen Jumper geschlossen oder das Signal invertiert haben!? Im SUB-D25 (LPT) sollte das dann Pin 11 sein.


    Gut, mit dem 43mm-Spannhals hast du doch eine gute Auswahl an Optionen für einen Fräsmotor. Vorausgesetzt deine "etwas mehr als 17mm bis zur Z-Achse" sind wenigstens 17,2mm (für die Mafell) oder du wärst bereit, etwas zu unterfüttern, wären das hier meine 3 Favoriten zur Auswahl:


    - Suhner UAD 25 RF 1050W (Nachteil: leider auch die schwerste im Bunde, +1,2kg!)

    - AMB FME-P 1050W (Vorteile: garantierte Rundlaufklasse, für ER16 Spannzangen)

    - Mafell FM1000 1000W (Vorteile: garantierter Rundlauf, geht mit Kress/AMB Spannzangen und -muttern)


    Die Suhner kenne ich persönlich. Die bringt aufgrund ihres robusten Aufbaus aber eben auch satte 1200g mehr an die Z-Achse. Der Rundlauf wird zwar nicht mit expliziten Zahlen beworben, aber meine war damals echt gut. Alternative Spannzangen gehen von Kress/AMB mit der alten (!!) Kress-Spannmutter. Das Gehäuse ließ sich recht einfach öffnen, um das Kabel gegen eín längeres zu tauschen.

    Die P-Version der AMP 1050 bietet eine verbesserte Rundlaufgenauigkeit und kann mit herkömmlichen ER16 Spannzangen benutzt werden. Der Vorteil des abnehmbaren Kabels ist zugleich auch ein Nachteil, da du auf diesen speziellen Stecker angwiesen bist. Ich kenne den nicht, aber vielleicht hat man ja mitgedacht und kann diesen aufschrauben!? Aber vielleicht haben sie ja auch mitgedacht und das gerade deshalb nicht gemacht, damit du ein Originalkabel nachkaufen musst...

    Die Mafell sind noch recht neu... zumindest als Oberfräsmotoren im CNC-Bereich. Darüber hinaus ist Mafell aber in der Holzbearbeitung schon seit Jahrzehnten bekannt. Ich denke daher nicht, dass man sich da dann mit einem Produkt einlassen würde, was einem qualitativ gegen das Image laufen würde. Da könnte Roy dir sicher Auskunft zu geben, wie die sich verkaufen und wie die Erfahrungswerte bezüglich der Qualität sind. Gewichtsmäßig liegt sie mit der AMB gleichauf, hat allerdings den größten Platzbedarf von den 3 genannten Motoren.

    Was noch ein netter Luxus dazu wäre, wenn du die Drehzahl über die Steuerung ändern kannst. Wenn man weiß, was man tut, ist es aber auch kein Akt gewesen, damals beim Werkzeugwechsel jeweils auch eben kurz am Drehrad die neue Drehzahl einzustellen. Wenn das immer so passt, reicht das auf jeden Fall. Stellst du aber im laufenden Betrieb fest, dass deine Drehzahl zu hoch oder zu niedrig ist, ist das etwas schwieriger, an einer fahrenden Maschine das Drehrad vernünftig nachzujustieren... Nein, soll man ja auch nicht! Da ist es dann schon angenehmer, das eben fix am Handrad, über die Tastatur, ein Jogpad oder den Touchscreen machen zu können. Allerdings kannst du stattdessen ja auch deinen Vorschub entsprechend anpassen, um das auszugleichen. Mit der Suhner konnte ich auch keine Drehzahländerung über PWM machen, aber was ich nicht hatte, konnte ich auch nicht vermissen. Wenn dann wirklich mal was nachzuregeln war, habe ich das eben über den Vorschub gemacht.

    So sehr ich die Suhner auch geliebt habe, würde ich mich jetzt an deiner Maschine wohl zwischen der AMB und der Mafell entscheiden...


    HF-Spindeln sind natürlich toll, aber eben auch schwerer und brauchen einen FU. Wenn du Blut geleckt hast und irgendwann wirklich "mehr" willst, wirst du auch bei der Maschine "mehr" wollen. Da würde ich dann entsprechend anders planen, aber jetzt für den Moment und für die Maschine denke ich, dass die Oberfräsmotoren vollkommen ausreichen.


    Gruß


    Markus

    Hallo Tom,


    Also keinen Satz an Fräsern, sondern einzeln gezielt kaufen.

    Ja, und auf jeden Fall gleich mit Ersatz, denn gerade am Anfang gibt es gerade bei den kleineren Durchmessern schon gern mal Bruch...


    Muß die Spindel bis auf 3000UpM runter regelbar sein? Die meisten die ich mir bisher angesehen habe starten irgegwo bei 10.000UpM.

    Das kommt wieder darauf an, was du machen willst...


    Bei Holz ist das vollkommen unproblematisch, da wirst du eher im Bereich 15.000 - 20.000 UpM arbeiten. Bei verschiedenen Kunststoffen und Aluminiumlegierungen kannst du auch mit um die 10.000 UpM anfangen, aber mitunter kann es da aber schon gut sein, wenn man bei Problemen noch etwas runter kann. Alternative ist dann Verfahrgeschwindigkeit rauf, aber da ist wieder die Maschine der limitierende Faktor, damit das ganze auch noch stablil läuft. Da musst du dich dann eh rantasten, da man nicht alles 1:1 von einer auf die andere Maschine übertragen kann.


    ich habe jetzt eine AMB FEM-Q mit 800Watt angeboten bekommen, was haltet ihr von der?

    Gegenüber AMB/Kress würde ich persönlich immer die Suhner vorziehen. Als damals viele mit Kress unterwegs waren, kam das Upgrade auf Suhner eigentlich häufig vor. Die ist einfach nochmal etwas solider und besser gelagert. Aber wenn AMB, dann würde ich eher nach einer der FME-1-Varianten mit 1050 Watt Ausschau halten, da diese nur 100g mehr wiegt, aber dafür bis 5.000 UpM runter kann.

    Mess mal nach, dass wir sicherstellen, dass deine Aufnahme an der Z-Achse auch wirklich 43mm Spannhals ist. Und dann, wie viel Platz von der (hoffentlich) 43mm-Öffnung bis zur Z-Achse ist. Manche alte/kleine Maschinen sind da nämlich von haus aus oft nur für die damals verbreiteten Kress-Motoren konzipiert. Die Suhner z.B. ist da etwas dickbauchiger. Die FME-1 1050 hat 71,4mm im Durchmesser, du brauchst dafür also mindestens 14,2mm bis zum Anschlag Z-Achse. Die Suhner 1050 braucht da schon 16mm. Klingt nicht viel, passt aber manchmal nicht mehr so ohne weiteres. Da brauchst du dann einen neuen Halter oder musst den alten entsprechend unterlegen.


    Jetzt habe ich noch gesehen, das einer auf den Nutentisch Holzleiten statt einer ganzen Opferplatte aufgeklebt ha

    Das klingt erstmal ganz praktisch... ABER: die Klebung muss aber immer dann gut kleben, wenn du sie belastet und eben am besten gar nicht mehr, wenn die Leisten soweit runter sind, dass du sie ersetzen willst/musst. Das beißt sich häufig...

    Ich habe da auch selten vollflächige Opferplatten da drunter. Entweder, wie von Dieter gesagt, nur das entsprechende Teil unterlegt und zusammen festgespannt, oder eine etwas größere Opferplatte auf dem Nutentisch fixiert und die Werkstücke darauf festgeschraubt, geklemmt oder was auch immer.


    zumal ich dann auch Nutenschrauben(hoffentlich heißen die jetzt so

    Die heißen Nutensteine.



    Gruß


    Markus

    Hallo Tom,


    das freut mich zu hören, dass die Kiste soweit schonmal wieder läuft, Glückwunsch zur erfolgreichen Wiederbelebung! :thumbup:


    Die Fräser-Sets von Roy sind nicht verkehrt, ich habe auch 1 oder 2 irgendwo rumfliegen. ABER: richtig gebraucht habe ich die meisten davon noch nie! Das ist, wie Wilfried schon sagte, wie bei allen Sets, die man kauft - da ist immer was dabei, was man nicht braucht/mag. Und das, was man regelmäßig braucht, ist dann sowieso zu wenig darin enthalten. Letztlich kommt es wieder darauf an, was du machen möchtest! Du merkst, dieser Satz zieht sich hier durch wie Sand am Meer. Welche Materialien und welche Bearbeitungen!? Bei mir sind das in 99% der Fälle nur Radienfräser und Gravurfräser oder -stichel. Dazu ein Planfräser mit Wendeplatten, um Oberflächen (oder Opferplatten) zu begradigen. Alles was ich an diamant- und spiralverzahnten Sachen da habe, ist noch relativ ungenutzt. Irgendwann wird die vielleicht mein Sohn brauchen können, wenn er die CNC für sich entdeckt und zum Basteln/Bauen dann entsprechend Plattenmaterial fräst. Vielleicht. Mal schauen...


    Eine gute Orientierung, was du wofür nehmen kannst, findest du z.B. hier: Sorotec Fräserwahl


    Bei der Spindel, du ahnst es schon, die gleiche alte Leier: Das kommt darauf an, was du machen möchtest! :D


    Gut, bei deiner Fräse greift allerdings schon der mechanische Aufbau in die Entscheidungsfindung ein. Die Z-Achse würde ich jetzt nicht mit einer großen wassergekühlten HF-Spindel belasten - von automatischen Werkzeugwechselsystemen ganz zu schweigen. Am anderen (unteren) Ende sind deine erwähnten Dremel und Proxxon aber auch nichts, womit du glücklich wirst. Die Dinger sind super, ohne Frage, aber eben zu einem anderen Zweck gebaut, als als Dauerläufer in einer CNC-Fräse zu dienen. Ich war damals an meiner ersten Maschine mit ähnlicher Problematik (Rundstangenführung, einfacher Aufbau, BZT PF750-P) eigentlich sehr zufrieden mit der Suhner UAD 25 RF. Die 1050 Watt haben immer locker gereicht und auch drehzahlseitig hatte ich immer noch genug Reserven. Da ich die mit max. um die 20.000 UpM betrieben habe, hält die auch ewig. Sie kommt mit der Drehzahl runter bis auf 3.500 UpM und bietet ein sehr gutes Drehmoment. Die Suhner-Motoren sind stabil gebaut und auch gut gelagert, so dass die da immer gerne verwendet wurden. Zudem brauchst du auch keinen Frequenzumformer für deren Betrieb. Das Kabel habe ich mir verlängert und mit in die Schleppketten verlegt. Inzwischen hat sich aber auch bei AMB (vormals Kress) einiges getan und auch bei Mafell gibt es zusätzliche Alternativen, vor allem, wenn man noch ein paar extra Goodies mitnehmen will: ER-Spannzangen, Drehzahlregelung durch Steuerung, etc. Ich würde mich also ruhig bei diesen Oberfräsmotoren mal umschauen. Einen 43mm-Spannhals hast du ja eh schon and er Z-Achse, da brauchst du also auch erst gar nix umbauen. Lohnt sich meiner Meinung nach, eben nicht an solch einer Maschine. Standardausrüstung war damals meist die berühmtberüchtigte Kress mit 800 oder 1050 Watt. Dagegen ist die Suhner aber angenehmer vom Klang (nicht leiser, klingt nur besser) und auch bedeutend hochwertiger aufgebaut. Natürlich sind HF-Spindeln angenehmer im Klang und evtl. auch in der Lautstärke, aber das relativiert sich alles, sobald dein Fräser ins Material wandert. Ab da ist egal, was für ein Geräusch sich unter den Fräsgeräuschen befindet... Egal welche Lösung, musst du dir dann noch Gedanken machen, was du an Werkzeugen verwenden willst bzw. welche Spannzangendurchmesser du dir gleich dazu holst. Ich habe mit 2 - 4 - 5 - 6 - 8 mm meine Radienfräser abgedeckt, 10mm für den Planfräser. Dazu noch die 1/8" (3,175mm) für kleinere Werkzeuge, die es auf diesem Standard-Schaft gibt. Auch hier wieder: kein Set nötig, weil du nicht wirklich alle (Zwischen-) Größen brauchst.


    Bei den Spannzangen, was wie wo unter den Oberfräsmotoren (alternativ) passt: Sorotec Spannzangenwahl


    So kannst du etwas Geld sparen, wenn du z.B. die Kress-Spannzangen mit der ALTEN Kress-Spannmutter an der Suhner nimmst - die kosten knapp die Hälfte gegenüber der original Suhner.


    Gruß


    Markus

    Hallo Chris,


    ich hab noch keinen Elko abgerissen und geschaut, wie das dann aussieht... 8o


    Kommst du an die Platine dran, dass du mal von der Unterseite schauen kannst, ob dort die verlöteten Pins zu sehen sind!? Da sollte genau zu erkennen sein, ob da was vorgesehen war/ist oder nicht.


    Gruß


    Markus

    Hallo Max,


    WIrd schon irgendwie seinen SInn haben.´Oder kann man gar das Lager gegen ein abgedichtetes tauschen? Aber das wäre wohl viel zu einfach.


    Das wäre in der Tat zu einfach und wenn das der einzige Grund wäre, hätte der Hersteller das wohl auch direkt so gemacht. Wichtiger ist hier, dass die gesamte Werkzeugaufnahme frei von Spänen ist. Da das hier ja alles automatisiert ablaufen soll und keine manuelle Kontrolle erfährt, muss das halt alles auf Nummer sicher sein. Ich weiß nicht, ob ein Fremdkörper bzw. dadurch bedingter fehlerhafter Sitz des Werkzeugs detektiert wird!? Gibt's bestimmt, aber kostet sicher auch entsprechend extra. Ansonsten merkst du es erst, wenn es dann auf dem Werkstück Aua macht... oder den Halter mitnimmt, wie du ja schon erfahren hast


    Ansonsten frag doch mal deinen Hersteller/Händler an, ob er dir nicht englischsprachige Daten dazu liefern kann. Das ist halt der Nachteil, den man sich mit solchen Aktionen erkauft. Bei einem deutschen/europäischen Händler bezahlst du in dem Kaufpreis auch gleich mit, dass in der Regel vernünftige Informationen mitgeliefert werden und/oder ein echter Support geboten wird.


    Es ist hier sicher schon wichtig zu wissen, welche Anforderungen dein System an die Druckluft stellt, damit du deinen Kompressor korrekt dimensionieren kannst. Ansonsten wirst du dich immer damit rumärgern. Neben Druck und Volumen wird da unter anderem doch auch die Reinheit/Beschaffenheit deiner Luft vorgegeben, oder nicht? Braucht deine Spindel denn "nur" Luft beim Wechsel oder wird sie auch im Betrieb, also permanent durchströmt? Für den reinen Wechsel werden mitunter ja schon recht hohe Drücke erforderlich. Da kannst du dich zwar an ähnlichen WZW-Spindeln orientieren, aber die Unterschiede sind da schon enorm, so dass das auch eher ein Glücksspiel ist. Hier ist eindeutig dein Hersteller/Händler gefragt. Der muss dir die Infos liefern können, dass du die gekaufte Hardware auch sicher betreiben kannst.


    Gruß


    Markus

    Hallo Stephan,


    keine Sorge, ich hab deinen Beitrag hier heute mittag "gefunden" und auch auf deine Seite geschaut... Nun, schön und modern ist jetzt sicher anders, aber darum geht es ja hier gar nicht - ich hab mich jedenfalls in keinster Weise mit Werbung belästigt gefühlt! Umso mehr habe ich mich dann auch später über den, wie du sagst, "tollen Kommentar" gewundert - kann ich leider nicht nachvollziehen...


    Ich hab mir deinen Wälzer direkt mal runtergeladen, danke für deine Mühen und den Download! Ich hab mir das ganze dann auf's Tablet gepackt, damit ich was zum Schmökern habe, wenn ich Zeit/Langeweile hab. Ich hab auch schon was interessantes gefunden, was ich mir gern mal näher anschauen würde: Tiefenspanner (Seite 40)... gibt's da noch einen anderen Namen für? Ich hab jetzt auf die Schnelle nix zu dem Begriff gefunden.


    Gruß


    Markus

    Hallo Tom,


    ja, wie Wilfried schon schrieb, macht man da für jeden Strang ein eigenes Kabel.


    Das von Sorotec hättest du auch ruhig nehmen können. Eine der Adern ist dabei ja vermutlich PE (gelb/grün). Die nimmt man eigentlich nicht als Signalleitung...

    Das musste ich damals bei meiner SK leider auch erfahren, als Roman dann zum Verkabeln anfangen wollte und ich nur 4-adrig gekauft hatte... :whistling:

    Notlösung war dann, in den Anschlusskästen (also bei den freien Enden) mit schwarzem Schrumpflauch PE unkenntlich zu machen.


    Wow... das sind ja echt stolze Preise bei Dold... wobei... je nach bestellter Menge relativiert sich das auch wieder. Wieviel Meter hast du bestellt? Bei günstigeren Anbietern nehmen die auch schonmal eben 12 Euro nur dafür, dass sie da mal kurz mit dem Seitenschneider ran gehen...

    ... kein schlechter Stundenlohn für die paar Sekunden, die das dauert, eben grob die paar Meter abzumessen und 1x abzuschneiden... :/

    Ich glaub, ich werd Hals... äh ... Kabelabschneider... :D:D


    Gruß


    Markus

    Hallo Tom,


    eben drum, verkehrt machen kannst du da nicht viel - du merkst (hörst) schon, wenn die Kiste nicht mehr geschmeidig läuft. Das gilt nicht nur für die Einstellung Voll-/Halb-/Mikroschritt, sondern auch bei Vorschub und Beschleunigung in deiner Frässoftware.


    Ja, Ölflex Classic FD 810 CY ist ein geeignetes Kabel für diese Zwecke. Die Faustformel passt im großen und ganzen. Mit 0,5mm² liegst du da gut. Aber warum 12-adrig?


    Gruß


    Markus

    Hallo Tom,


    Vorgaben in dem Sinne zum Mikroschritt-Betrieb eigentlich nicht. Die meisten Motoren machen 200 Schritte für eine Umdrehung, haben also 1,8°. Sehr häufig wird 1/8 Mikroschritt verwendet, also 1600 Schritte je Umdrehung. Damit hat man in der Regel einen schön ruhigen Lauf und eine sehr sehr feine Auflösung - bei 10mm-Steigung deiner Spindeln also 0,00625mm (!!).


    Das Problem dabei ist aber, dass die Motoren mit steigender Unterteilung enorm an Drehmoment verlieren. Vor allem bei leistungsschwachen Motoren muss man dann einfach probieren, wie weit man gehen kann, damit das Drehmoment im Fräsbetrieb noch ausreicht.


    Der Mikroschritt-Betrieb ist immer ein Kompromiss aus Drehmoment, Laufruhe und Auflösung.


    Gruß


    Markus

    Hallo Tom,


    das ganze funktioniert auch ohne Enable - wie du siehst, laufen die Motoren ja auch ohne. Dadurch dass der Eingang invertriert ist, ist die Endstufe ohne Enable dann aber immer aktiv. Über eine Spannung an Enable schaltet die Endstufe in den Ruhezustand und ermöglicht so auch die automatische Stromabsenkung. Deshalb würde ich es schon mit anschließen.


    Gruß


    Markus

    Hallo Max,


    herzlich willkommen hier in unserer Mitte - ich wünsche dir viel Spaß beim Stöbern und Lesen, aber auch beim Schreiben und Zeigen! ;)


    Mit Fusion 360 hab ich leider noch keinerlei Berührungspunkte, aber was mich viel mehr interessiert, ist deine Maschine - da hast du dir ja einen Mordsklopper angelacht! Hast du mal einen Link dazu? Ich bin ja immer wieder mal über CNC-Maschinen auf Ali gestoßen, aber wenn ich den Preis sehe, denke ich immer, dass sind wahrscheinlich nur Funktionsmodelle im Maßstab 1:50 oder so... :) Hast du schon Erfahrung damit? Bist du sicher, dass das Teil dann auch wirklich bei dir ankommt? Stichwort: Zoll und CE und so!? Ich will aber damit nicht deinen Thread hier "belasten". Der soll für dein Thema bleiben. Vielleicht machst du darüber ja mal einen eigenen Beitrag zu deiner Maschine auf und wie so etwas abläuft!?


    Gruß


    Markus

    Für die Stromversorgung kann ich doch die 36V vom Netzteil am Eingang vom Board mit nutzen, obwohl da nur 24V drauf steht?


    Hallo Tom,


    ja, die Spannungsversorgung an dem Advanced Interface Pro verdaut in der aktuellen Version bis zu 75 Volt und regelt sich das auf dem Board entsprechend selbst runter, so wie sie es benötigt. Das ist schon so ausgelegt, dass du nicht nur für's Interface noch ein eigenes Netzteil brauchst. Induktive Näherungsschalter benutzt du nicht, oder? Denn die sind meist für 24-30 Volt ausgelegt, so dass du dann doch ein eigenes 24V-Netzteil dafür benötigen würdest, aber ich gehe eher davon aus, dass mechanische Schalter vorhanden sind!?


    Gruß


    Markus

    Hallo Tom,


    in #21 hab ich dazu schon was geschrieben:

    Wenn du Kabel erneuerst, achte auf Qualität - vor allem, bei allen Kabeln, die "bewegt" werden. Energie- oder Schleppketten hast du ja glaub ich nicht an der Maschine, oder? Aber die Kabel, die beim Verfahren der Achsen bewegt/gerollt werden, machst du am besten mit sogenannten "schleppkettentauglichen" Kabeln, z.B. ÖLFLEX CLASSIC FD 810 CY. Zudem solltest du darauf achten, dass alle Daten-/Steuerleitungen vernünftig abgeschirmt sind, damit du dir da keine Störungen einfängst.


    Zum einen sollten die Kabel zu den Motoren schleppkettentauglich sein, um die Gefahr von Kabelbrüchen durch die ständige Bewegung (Biegen/Rollen) zu minimieren. Zum anderen sollten deine Kabelquerschnitte die notwendigen Ströme vertragen. Beides liefern deine Netzwerkkabel leider nicht.


    Gruß


    Markus

    Hallo Tom,


    ne, Christian solltest du in erster Linie mal wegen den Arduino-Boards interviewen... ob die eine brauchbare Alternative zum Advanced Interface sind.


    Ja, die 12V-Geschichte war schon klar mit dem Schaltbild, was du damals gezeigt hattest. Wunder darfst du mit den Motoren und 36V dann aber natürlich nicht erwarten - die sind nunmal recht schwach dimensioniert. Die haben damit zwar evtl. ein paar Prozent mehr Leistung, aber viel wichtiger ist, dass sie die Leistung bei steigender Drehzahl länger halten. Du kannst damit also schneller "fahren", bevor die Leistung einbricht und du Schritte verlierst. Dein persönliches Maximum (bzw. das deiner Maschine) musst du dann durch Testen ausloten. Das, abzüglich eines "Sicherheitspuffers" ist dann deine max. Verfahrgeschwindigkeit (auf der jeweiligen Achse, da diese sich nicht gleich verhalten) - z.B. für Leerfahrten. Bei meiner Isel damals war das sogar noch stark temperaturabhängig... Die Arbeitsgeschwindigkeiten werden durch andere Parameter bestimmt (Material, Fräser, Vorschub, Drehzahl, etc.) und liegen in den meisten Fällen eh darunter.


    Das Netzteil passt. Wahrscheinlich würde auch eine Nummer kleiner gehen, aber die Anschaffungskosten reduzieren sich dadurch nur minimal. So hast du eher eine gute Leistungsreserve - für den Fall, dass du irgendwann die Motoren tauschen oder eine 4. Achse dazuhaben willst.


    Gruß


    Markus