Beiträge von Hifly

    Hallo,
    danke für den Link.
    Für kleine und günstige CNC Maschinen in der Klasse von GoCNC und Stepcraft oder ähnliches und Eigenbauprojekte könnte dieses Projekt durchaus überlegenswert sein.
    Hier fehlt nur noch ein Vertrieb in der EU.


    Gruß
    Helmut

    Hallo Nighteagle,
    meines Wissens verwaltet Mach3 die Werkzeuge über die WZ-Nummer, für die Anzeige das Namens ist mir nichts bekannt.
    Du kannst jedoch den Postprozessor vom CAM so anpassen dass er am Anfang des Programmes alle verwendeten Werkzeuge mit Nummer und Namen auflistet.
    Dann sieht man beim Start im Code Fenster die Werkzeuge und Nummern.


    Gruß
    Helmut

    Hallo Nighteagle,
    das Skript für die Werkzeugmessung ist in der Originalversion von Mach3 nicht enthalten. Je nach Mach3 Version wurden die VB Skripte vom jeweiligen Anbieter selbst programmiert.
    Wie die WZ Messung im einzelnen funktioniert kann also je nach Version unterschiedlich sein, man kann auch seine eigenen Routinen schreiben.
    Wichtig für die WZ Messung ist weniger die Sensorhöhe sondern dass er wegen der Vergleichsmessung immer am selben Platz (exakt gleiche Höhe!) steht. Der Platz auf dem Werkstück ist weniger ideal da es ja bearbeitet wird und danach ist die Höhe kaum mehr reproduzierbar. Außer man arbeitet nur mit einem Werkzeug und nimmt den Taster nur zur Nullpunktfindung, aber dafür muss dann auch das Skript passen.


    Gruß
    Helmut

    Hallo,
    also ich kenne das mit dem WLS so dass erst der 1. Fräser mit dem Sensor vermessen wird und dann wird Z genullt. Die Z-Höhe errechnet sich aus verschieden Komponente (siehe Diagnoseseite) und wenn man nach dem Nullen auf den Sensor fährt kann es sein dass der Nullpunkt verstellt wird. Die genaue Sensorhöhe ist nebensächlich da hier die Differenz der Fräserhöhen zählt. Die genaue Sensorhöhe ist nur dann wichtig wenn man den Sensor auf die Oberfläche stellt und automatisch Z0 ermitteln will, hierzu braucht man aber ein anderes Script.


    Gruß
    Helmut

    Hallo Wowa,
    nun hast du eine funktionierende kleine CNC Maschine und nun solltest du mal mit dem Fräsen loslegen damit du siehst was man damit alles machen kann. Füe kleine Teile und mit dünnen Fräsern ist dise Maschine vollkommend ausreichend. Ich fräse damit haupsächlich Kleinteile aus Metall (Alu, MS) mit Fräsern kleiner 2mm.
    Mit dem Werkzeuglängensensor brauchst du dich noch nicht beschäftigen, es geht auch ohne. Ich arbeite üblicherweise mit einem dünnen Blatt einer Fühlerblattlehre das ich zwischen Werstück und Fräser lege. Mit dem Fräser fahre ich dann soweit nach unten bist das Blech berührt wird und sich noch verschieben lässt. Dann gebe ich die Dicke des Blattes in das Feld der Z-Achse ein und bestätige mit Return, somit ist die Werkstückoberfläche genau auf Z0.
    Zum Fräsen braucht du noch ein CAD-Programm das dxf Dateien erzeugen kann (z.B. Libre CAD, CorelDraw) und ein CAM Programm (z.B. Estlcam) das den Steuercode (G-Code) für Mach3 erzeugt. Diesen Steuercode lädst du dann in Mach3 und wenn du den Werkstücknullpunkt (x u. y nullen) festgelegt hast dann kann das Fräsen beginnen.
    Mit Graviersticheln kann man damit auch gut Schriften gravieren.
    Die Mach3 Demoversionen unterstützen oft nur bis ca. 500 Zeilen G-Code so dass du damit nur kleine einfache Dinge fräsen kannst. Schnell ist diese Grenze erreicht und du musst über eine Vollversion nachdenken müssen. Am günstigsten ist dann die Originalversion mit dem Selig Screen (ca. 140€) aber hier sind die Eingabefelder und Meldungen noch englisch.
    Bei den Winckler und Szentiks Versionen sind diese auch ins Deutsche übersetzt, also sind diese nicht nur ein Screen sondern das ganze Programm wurde abgeändert und neue Funktionen zugefügt. Daher sind diese Versionen auch teurer und der Support wird auch noch übernommen.
    Von Winckler und der Originalversion gibt es Demoversionen zum Download, bei Szentik ist es schwieriger. Was du machst, das musst du später selbst entscheiden.
    Viel Spaß noch beim Ausprobieren. :)


    Gruß
    Helmut

    Hallo Wolfgang,
    willkommen im Forum.
    Die Mf70 ist für Kleinteile durchaus brauchbar, auch ich habe mir vor 7 Jahren eine umgebaut. Damals habe ich auch noch die Vorschubspindeln kugelgelagert und ein verstellbares Festlager eingebaut.
    Hast du die Z Säule innen verstärkt denn durch den Ausschnitt wird sie massiv geschwächt, was spürbar die Steifheit beim Fräsen vermindert?
    Das mit dem Gegengewicht hatte ich mir auch schon einmal überlegt, bin aber wieder davon abgekommen da dadurch der Tisch mehr belastet wird und auf der rechten Seite der Tisch wieder aufgrund das Gegengewichts auf die andere Seite kippt.
    Noch viel Spaß mit der Maschine.


    Gruß
    Helmut


    P.S. Bei der Demoversion von Winckler handelt es sich um eine schon ältere Version da Winckler die neuen Mach3 Versionen nur noch per CD veteilt.

    Hallo Martin,
    ich weiß nicht wie du auf 1:4 gekommen bist, aber diese Übersetzung ist für eine Drehachse definitiv zu wenig! Oder brauchtst du auf der A-Achse wirklich ein paar Hundert Umdrehungen/min?
    Ich würde die Übersetzung so hoch wie möglich wählen damit die Achse beim Fräsen noch ein stabiles Haltemoment hat (Schneckengetriebe oder Harmonic Drive).


    Gruß
    Helmut

    Hallo Felix,
    irgendwie habe ich den Verdacht dass die Toleranzen der Kette und Kettenräder diese Streuung der Abweichungen verursachen. Die richtigen Schritteinstellungen kannst du am Besten ermitteln wenn du den Messweg so groß wie möglich macht, am Besten min. 500 mm (Messleiste...) und dann dürften deine Schritteinstellungen auch bei längeren Wegen besser stimmen. Einen kurzen Weg nach oben interpolieren ergibt bei größeren Wegen immer einen gewissen Fehler.


    Gruß Helmut

    Hallo,
    ständiges Lüften ist in Kellerräumen oft kontraproduktiv, ich habe auch dieses Problem. Bei höheren Außentemperaturen kommt warme feuchte Außenluft in den Keller und kühlt dann ab. Ergebnis: Noch mehr Feuchtigkeit im Keller mit dem bekannten Schimmel- und Rostproblem! Lüften funktioniert am Besten im Winter wenn die Außenluft kühl und sehr trocken ist.
    Ich habe mir für meine Werkstatt einen Lufttrockner angeschafft und versuche damit die rel. Luftfeuchtigkeit (Meßgerät!) unter 60% zu halten.


    Gruß
    Helmut

    Hallo "ICH",
    wie hast du geschlichtet? Gleich- oder Gegenlauf? Bei Gleichlauf sind die Fräskräfte höher und eine "weiche" Frässpindel kann hier schon etwas zur Seite ausweichen. Ich hoffe du verwendest schon neue scharfe Fräser. Bei stumpfen und nachgeschliffenen Fräsern ist eine Maßabweichung nicht verwunderlich.


    Gruß
    Helmut

    Hallo,
    könnte es evtl. sein dass der Fräser nicht ganz rund läuft und so eine größere Nut fräst?
    Einfach mal eine quadratische Nut fräsen und alle Abstände und Nutbreiten vermessen.
    Wenn die Maße des Frästeiles nicht stimmen ist es falsch die Schritte pro mm zu verstellen. Dazu kann man prüfen ob die gefahrenen Wege ohne Belastung auch stimmen. (Z,B. Messuhr und Endmaße)


    Gruß
    Helmut

    Hallo Gio,
    wenn du z.B. einen "Bohrstangenhalter" evtl. mit MK-Hülse für ein Bohrfutter verwendest, bleibt nach einmaligem sauberen Ausrichten die Höhe und auch die X-Position gleich (auch nach Halter, bzw. Werkzeugwechsel). Egal ob du nun einen Bohrer oder Senker eingespannt hast, du fährst auf einen bestimmten X-Wert und das Werkzeug steht immer zentrisch zur Spindel. Nur der Z-Wert muss wie beim Reitstock je nach verwendeten Bohrer angepasst werden.
    Überleg dir, ob zum Bohren ein fest montiertes Bohrfutter in einem Multifix-Halter nicht doch insgesamt einfacher wäre.


    Gruß
    Helmut

    Hallo Gio,
    wenn du nur Bohren willst, warum spannst du nicht einfach den Bohrer in den Werkstückhalter auf dem Quersupport ein?
    Wenn der Bohrer sauber ausgerichtet ist dann bohrt er genauso als wenn er auf dem Reitstock montiert wäre und er ließe sich praktisch ohne Mehraufwand automatisch steuern. Dein Problem wäre mit minimalem Aufwand gelöst.
    Beim Multifix-System gibt es spezielle Halter für Bohrer....
    Ein motorisierter Reitstock alleine wäre mir zu viel Aufwand für den eingeschränkten zusätzlichen Nutzen; ausser du planst für die Zukunft einen automatisierten Revolver, eine Gegenspindel oder dergleichen mit einem hohen Zusatznutzen gleich mit ein. ;)


    Gruß
    Helmut

    Hallo,
    ich könnte mir vorstellen dass auch die Haft- Klebefähigkeit an Stahl eine Rolle spielt. Beton wird auch in Stahlformen (Schalbretter) aus Stahl gegossen und löst sich wieder einfach davon. Bei einem Gemisch aus Hunstharzen und Füllstoffen kann ich mir das weniger vorstellen da Epoxidharz auch als Metallkleber eingesetzt wird.


    Gruß Helmut

    Hallo Thomas,
    Bei Mach gibt es 2 Koordinatensysteme die man auf der Hauptseite durch Tastendruck umschalten kann. Werkstückkoordinaten und Maschinenkoordinaten.
    Die Maschinenkoordinaten werden bei der Referenzfahrt (Endschalterposition) normalerweise auf 0 gesetzt oder auf einen in den Voreinstellungen (Softlimits) eingegebenen Wert!
    Das Werkstückkoordinatensystem kann an jeder beliebigen Stelle durch die Schaltfelder nullen (x,y und z). Fahr einfach den Tisch ganz nach rechts und hinten und die Z-Achse ganz nach unten und nulle alle Achsen; wenn die Anzeige nicht auf Null geht dann bist du noch im Maschinenkoordinatensystem -> also umschalten. Wenn du nun von dieser Position verfährst, müssen alle Achsen in die positive Richtung verfahren, ansonsten Richtung der Achse ändern.
    Dann die Grenzen der Achsen in Homing/Softlimits eingeben dass die Maschinenkoordinaten in Nullposition sind wenn der Tisch nach dem referenzieren ganz rechts und hinten ist, und die Z-Achse ganz oben ist. Falls die Endschalter nicht an diesen Stellen sind, kann dies durch einen entsprechenden Wert statt 0 korrigiert werden.
    Dann dürten auch G-Code dateien richtig angezeigt werden wenn sie in den Arbeitsraum passen. Ein Doppelklick auf das Koordinatensystem der Anzeige richtet das Koordinatensystem aus.
    Das Koordinatensystem der Maschine ist auf den Fräser bezogen, also wenn der Tisch nach rechts fährt dann fäht die Markierung in der Anzeige nach links, da auch auf das Werkstück bezogen nach links gefräst wird!


    Das war eine Anleitung in Kürze, wenn noch Fragen sind, hier stellen oder anrufen.


    Gruß
    Helmut

    Hallo Thomas,
    das mit 1 Endschalter pro Achse funktioniert problemlos, ist bei mir auch nicht anders. Da ich allerdings die englische Originalversion habe, kenne ich mit mit den Sonderfunktionen der Winkler-Version leider nicht aus. Hier hilft bestimmt das Winkler-Forum www.cnc-winckler.de weiter. Ich habe mir das ganze Wissen über Mach3 und die Einstellung mit den diversen deutschen Handbüchern beigebracht. Hier wird eigentlich das wesentliche beschrieben und dürfte auf die Winkler-Version größtenteils übertragbar sein.


    Gruß Helmut

    Hallo Stefan,
    jetzt bringst du mich etwas durcheinander. Wie ich in der Anleitung meiner Steuerung lese, senkt die Steuerung schon automatisch den Strom bei Motorstillstand.
    Über Pin 1 werden bei mir alle Achsen ein- bzw. abgeschaltet. Eine Stromabsenkung durch das Steuerprogramm erfogt bei mir nicht. Auch bei längerem Fräsen habe ich keine nennenswerte Erwärmung der Motoren festgestellt.


    Hast du evtl. eine andere Version der Steuerung?


    Wenn du mit deinen Einstellungen fertig bist, würden mich ebenfalls deine Motoreinstellungen interessieren da ich hierzu fast keine Erfahrungen habe.


    Nun wünsche ich dir erfolgreiches Fräsen und viel Spass dabei und lass mal wieder etwas von dir hören.


    Gruß
    Helmut

    Hallo Stefan,
    was für einen PC nutzt du?
    Ich habe mir dafür ectra einen billigen gebrauchten SN Esprimo E5600 zugelegt der nur als Fräsrechner benutzt wird und mMn gut geeignet ist.
    Gibt es bei WinPCNC auch ein Unterprogramm das die Signalqualität testen kann?
    Den 1/2 Schritt Betrieb habe ich nur kurz probiert aber hier liefen mir die Motoren zu rauh deshalb habe ich sofort auf 1/8 Schritt umgestellt.
    Meine Motoreinstellungen sind 1600 Step/mm, 250 mm/min, 10 mm/s², Step Pulse 5 us, Dir Pulse 5 us. Ich weiß nicht ob diese Einstellungen optimal sind aber damit laufen bei mir die Motoren zuverlässig.


    Gruß
    Helmut