Beiträge von Wilfried

    Ich verwende eine sog. Chinaspindel, die wassergekühlt ist und bin voll zufrieden damit. Ob ich die heute nochmals kaufen würde, weiß ich nicht. Die Qualität soll sehr nachgelassen haben bzw. sehr unterschiedlich sein. Auf alle Fälle würde ich keine wassergekühlte Spindel mehr kaufen. Die Kühlung ist doch mit Aufwand verbunden und wirklich leiser ist die nicht. Die Hauptgeräusche werden nicht durch den Lauf der Spindel verursacht sondern durch die Fräsgeräusche. Ich würde heute wahrscheinlich auch keine runde Ausführung mehr nehmen sondern eine eckige, die sich ev. einfacher montieren lässt. Das ist aber Geschmackssache. Der Geldbeutel spielt dabei aber auch eine Rolle. Aber Oberfräsen würde ich nicht mehr kaufen. Meine Spindel hat 2,2 kW. Diese Leistung habe ich nie abgerufen. Ich denke mal mit einer HF-Spindel ab 0,75 kW kann man schon was anfangen. Am besten du sagst uns mal was du machen willst.


    Von Fräsersets halte ich gar nichts. Ein oder zwei Fräser verwendet man nie. Überlege dir vorher was du in etwa machen willst und wähle dir dann die Fräser dafür aus. Insbesondere bei Arbeiten mit dünnen Sperrholz nimmt man gern 1,2 ... 1,4 mm Fräser. Davon brauchst du anfangs gleich ein paar mehr. Da ist Bruch vorprogrammiert. Was man mit 1 mm im Normalgebrauch will entzieht sich meiner Kenntnis. Schon sind die abgebrochen und du musst gleich wieder bestellen und gibst Porto aus. Lieber nach und nach nachkaufen.

    Ich selbst habe keine mit Luft gespülte Spindel. Soweit mir bekannt ist, gibt es Fräsen die während des gesamtem Fräsvorgangs am unteren Kugellager gespült werden um Staub vom Lager fern zu halten und dann die die Spülluft beim Werkzeugwechsel benötigen.


    Die Spülluft ist schon wichtig. Diese sorgt dafür, dass das Werkzeug beim Wechsel sauber ist und sich keine Späne darin verklemmen können.

    Hast du denn im Datenblatt keine Angaben zum Luftbedarf? Letztendlich ist Druckluft auf Dauer recht teuer, vom Krach mal abgesehen.

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    @Wilfred:

    Nein das ist es nicht. Zeig mir doch mal den letzten BZT Werbepost

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    Ich meinte auch Sorotec-Werbung. Diese Firma wird hier schon sehr extrem oft verlinkt ohne das sich jemand darüber aufregt. Mich stört das aber nicht.

    Ich persönlich sehe das nicht als Werbung, wenn techn. Datenblätter, Zeichnungen und auch Produkte von kommerziellen Seiten verlinkt werden. Man wird ja wohl kaum erwarten können, dass das jemand nochmals abzeichnet und dann postet.

    Das von Sorotec hättest du auch ruhig nehmen können. Eine der Adern ist dabei ja vermutlich PE (gelb/grün). Die nimmt man eigentlich nicht als Signalleitung...

    Das musste ich damals bei meiner SK leider auch erfahren, als Roman dann zum Verkabeln anfangen wollte und ich nur 4-adrig gekauft hatte... :whistling:

    Notlösung war dann, in den Anschlusskästen (also bei den freien Enden) mit schwarzem Schrumpflauch PE unkenntlich zu machen.

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    Bei mir hat ein Elektriker (Meisterbetrieb) mal nachträglich einen Wechselschalter im Haus verbaut und den PE nur mit einem Stück Isolierschlauch (un)kenntlich gemacht. Vielleicht reicht das hier auch. Komplettes Einschrumpfen ist meist damit verbunden das der Leiter sehr steif wird. Ist ja nur für den Eigenbedarf wo in der Regel niemand anderes ran geht.

    Du hast hier unter USBCNC gepostet. Du verwendest aber Mach3? Wenn es sich um Mach3 handelt: Was meinst du konkret mit AutoZeroTool, eine Nullung aller Achsen oder eine Werkzeugvermessung oder was sonst. Welche Mach3-Version verwendest du genau? Hast du überhaupt das passende Makro dazu?

    Der ST5818L3008-A und der ST5918L3008-B sollen mit max. 3,0 A betrieben werden. Deine Endstufe kann lt. Datenblatt (von Reichelt runtergeladen) nur 2,83 A. Das ist nicht optimal.

    Sorry, ich hatte das Datenblatt der TB6500 erwischt. Mit der TB6600 kannst du natürlich deine beiden großen Motore optimal auf 3 A einstellen.

    Nur mal kurz zu den Schrittmotoren. Die kannst du natürlich mit viel höherer Spannung als 12V betreiben. In den meisten Fällen nimmt man 48 V- Netzteile wenn die Endstufen das abkönnen. Je höher die Spannung ist desto dynamischer Verhält sich das System. Entscheidend ist der Betriebsstrom. Der sollte nicht überschritten werden. Weniger geht auch, aber zu Lasten des Drehmoments. Zu deiner Endstufe kann ich nichts sagen. Diese kenne ich nicht. Deine Endstufe kannst du mit max. 36 V- betreiben. So ein Netzteil würde ich mir dann auch besorgen.

    Der ST5818L3008-A und der ST5918L3008-B sollen mit max. 3,0 A betrieben werden. Deine Endstufe kann lt. Datenblatt (von Reichelt runtergeladen) nur 2,83 A. Das ist nicht optimal.

    Der ST4118M1206-B benötigt 1,2 A.

    Damit habe ich keine Erfahrung bezgl. CNC. Ich verwende aber Mega-Boards an meinen 3D-Druckern. Da gibt es nichts Nachteiliges zu sagen. Man hat da aber keine großen Verbraucher wie Frässpindeln dran, die das System stören können. Da müßtest du dann wohl GRBL verwenden. GRBL verwende ich an meinem Laser soweit auch ohne Probleme.

    Hier gibt es wohl das was du verwenden willst: https://www.arduinoclub.de/202…o-mega-und-handsteuerung/


    Ich weiß nicht wie groß die Community ist um dir Hilfestellung zu geben.

    Das simple BOB ist anscheinend für die Eding CNC.


    Ich selbst habe die Triple Beast. Dort ist das Interface Advanced pro verbaut. Da muss man bei der Konfigurierung auch etwas aufpassen. Ich betreibe das BOB mit 24V-.

    Sorotec kann aber Support bieten wenn Fragen sind.


    Ruf einfach mal bei Sorotec an und Frage ob es mit deinem ESTLCAM funktioniert. Die sagen dir dann auch was noch benötigt wird.

    Nimm doch vorher mal Kontakt mit Herrn Knüll von ESTLCAM auf. Vielleicht ist das nur eine simple Falscheinstellung im ESTLCAM. Ich kenne ja ESTLCAM nicht.


    Da du ja schon ESTLCAM-Technik hast würde ich darauf aufbauen. Du brauchst also ein Board das einen LPT-Anschluss hat.


    Alternatives Board:

    https://www.sorotec.de/shop/Interface-Advanced-PRO.html. Dazu brauchst du aber noch Zubehör (Adapterplatinen für die Endstufen).

    Oder kauf etwas anderes.

    Beim Kauf würde ich an deiner Stelle ein Board mit Schraubklemmen nehmen (wie oben) sonst hast du noch einen Haufen voll Verkabelungsaufwand, also in der Art so wie du schon hast. Das vereinfacht viel

    Da habe ich nun auch nicht mehr so die Ideen.


    Ev. ist die Karte kaputt. Hattest du vielleicht mal + und - beim ersten Anklemmen vertauscht?


    Hast du auch mal bei X und Z und Enable geschaut ob da Signale durchkommen, immer ohne TB6600. Beim Abklemmen unbedingt die Spannungsversorgung der Endstufe abschalten.


    Gruß

    Hattest du Anfangs am LPT-Port auch geschaut ob Enable vorhanden ist, oder hast du nur nach Step und Dir geschaut?

    Du könntest dir jetzt noch die Pinbelegung der Treiber-IC vor den Ausgängen raussuchen und oder den Ausgang vom LPT-Port zum Eingang des Treibers durchklingeln und schauen ob da ein Signal ankommt.