Beiträge von Wilfried

    Welche Geschwindigkeiten hast denn nun auf den Achsen eingestellt?

    Mache mal eine Screenshot vom Motortuning für jede Achse. Interessant sind die Steps/mm. Dann können wir auch heraus bekommen welche Einstellung für M1 und M2 auf der Karte ist.

    ...

    Meine Vorbesitzer hat drei Jahre lang den ganze Fahrweg benutzt ohne Problemen, und mit der alte Step-Four DOS. Max gemessene Fahrgeschwindigkeit war 6000 mm/min und wenn ich die Y und Z schaue (und X in Mitte) ist das durchaus möglich, die sind super schnell und ohne schrittverluste. Nicht das Mann es unbedingt häufig braucht aber gut zu wissen.

    Naja, mit der Schrittmotorkarte und den Rollenführungen 6.000 mm/s zu fahren ... Ich kann nicht das Gegenteil beweisen und muss das Glauben.

    Meine Maschine kann das, Allerdings anderer Aufbau und Treiber. Ich fahre in der Regel mit 2.000 - 3.000 mm/min. abhängig von den verschiedenen Holzsorten und Fräsern. Alles was darüber ist, ist mir einfach zu schnell. Ich stehe meistens neben der Maschine und kann das dann garnicht so recht beobachten was da passiert. Zeit habe ich ausreichend.

    Du solltest meine Anmerkungen vollständig lesen.

    Du bist mir aber noch ein paar Antworten schuldig. Man muss dir alles aus der Nase ziehen. Das macht keinen Spaß.

    Über M1 und M2 Einstellungen bin ich immer noch nicht ganz sicher....


    Wie war es nochmal: mit 1/4 schritten hat mann weniger Geschwindigkeit aber mehr Moment als mit 1/8 schritten, und umgekehrt, ja?

    Mit der Geschwindigkeit hat das nur untergeordnet zu tun.

    Bei gleicher Taktzahl ist die Maschine bei 1/4-Schritt schneller als bei 1/8-Schritt. Bei 1/4-Schritt hast du mehr Drehmoment. Der Vorteil von 1/8-Schritt ist das die Laufruhe besser ist und die theoretische Auflösung der Schritte. Das soll der Genauigkeit zu Gute kommen. Ob das bei unseren Maschinen und Anwendungen von Bedeutung ist weiß ich nicht wirklich. Mit Mach3 schafft man mit Sicherheit die Schrittzahl für 1/8-Schritt-Betrieb.

    Schön das es vorwärts geht und alle Treiber noch o.K. sind. Da war meine größte Sorge , dass ev. ein Treiber defekt ist.

    Welche Einstellungen hast du denn nun bei M1 und M2? Davon hängt es auch ab wie viel Drehmoment die Motore aufbauen können und letztendlich die Geschwindigkeit.


    Mit den Rollenführungen kenne ich mich nicht aus. In amerikanischen Foren sieht man die oft. Da hilft wohl nur probieren und justieren.

    Wenn die Probleme am Anfang und Ende auftreten, dann würde ich mir mal den max. Verfahrweg anschauen. Erreichst du beide Enden nicht oder ist nur ein Ende betroffen? Ev. klemmt das was an den Enden oder du fährst schon auf die Lager auf?.

    Wie schnell fährst du denn auf den Achsen? Bei dem aktuellen Aufbau würde ich mich schon mit 1500 - 2000 mm/min. zufrieden geben.

    Die X-Achse kann mitunter Probleme machen, wenn die zu lang ist. Dann fängt die Umlaufspindel an zu schwingen. Es gibt dann Resonanzen und der Motor stoppt. Setze deine Erwartungen bezgl. der Geschwindigkeit nicht zu hoch. Deine Treiber liefern nur 1,7 A.


    Soweit ich mit erinnere hat ist die Cut-Serie von Haase schon sehr lange auf dem Markt. Die sah früher von den Führungen her ganz anders aus als jetzt auf deren Homepage. Es könnte sogar ihre 1. Maschine gewesen sein. Die hat ganz andere Führungen als deine Maschine. Die Al-Serie ist wohl neueren Ursprungs. Ich glaube auch, dass deine Maschine eher der AL-Serie entspricht. Die Cut hat lt. Homepage noch Rundführungen. Ich sehe gerade, dass Haase die Geschwindigkeit auch mit max. 2.000 mm/min. in der Standardversion angibt.

    Jaaaa, Problem gefunden. Leitung für Pin 4 hatte sich ausgelöst. Jetzt laufen alle Achsen. Danke Wilfried für deine Hilfe!


    Beim homing von z (Sensor trigger wird am oberste Position eingeschaltet) ist mir eingefallen das das ganze System in reset Modus geht und bleibt. Es geht nur wieder an wenn ich es ausschalte und den z mit Rad ein Stück runterschraube. Das ist doch nicht der Sinne. Ist wohl irgendwo einen Tick falsch herum?


    >m

    Ich habe schon jahrelang nichts mehr an meiner Konfig geändert. Daher ist ist auch schon Einiges in Vergessenheit geraten. Es gibt irgendwo in Mach3 eine Einstellung, die dafür sorgt das man nicht an den Endschaltern "hängen" bleibt. Ich glaube "Autolimit Override" war das. Was meinst du genau mit "Reset". Du hast doch hoffentlich nicht ausversehen auf einen Endschalter den "Notstop" gelegt?

    Habe den platinenbild genauer geschaut. Könnte es sein das pin 9 mit plus gebunden und High ist = 1/4 schritbetrieb?

    Schau dir mal die Tabelle im PDF zum Motortreiber an. Stati von M1 und M2 müssen bekannt sein

    Normalerweise sind die Pins immer irgendwie paarweise angeordnet. Wenn X und Z hast, müsste Y dazwischen liegen.

    Bei mir:

    X-Achse : 3 - 2

    Y-Achse: 5 - 4

    Z-Achse: 7 - 6

    A-Achse: 9 - 8

    irgendwie müssen wir noch mal alles auf „null“ setzen.


    Wie hast du die Kontakte für die Step- und Dir-Signale ermittelt? Bist du Dir sich sicher, dass das richtig ermittelt ist.


    Wie sieht deine Konfig jetzt ohne Endschalter aus?

    Ach ich weiß es nicht, Platinen zu lesen ist nicht meine Stärke.


    Aber, ich habe den widerstand von Z gemessen, es ist 1.5 Ohm (aus Platinenkontakte ohne die Kabeln zu lösen).


    Ich habe Win7 und Mach 3 Re.043.066, ganz normale Oberfläche.

    Den Widerstand der Motore musst du im abgeklemmten Zustand messen. Beide Spulen müssen in etwa den gleichen Widerstand haben.

    Wenn durch das Abschalten der Endschalter sich das Verhalten der Motore ändert, dann könnte ev. dort was im Argen sein?


    Welche Mach3-Version verwendest du und welches Betriebssystem und welche Oberfläche?

    vielleicht eine doofe Frage aber wie kann ich die M Einstellungen ändern? Mach 3? Ist aber gut versteckt..

    Nein, das ist normalerweise hardwaremäßig auf der Platine über Jumper oder auch direkt verdrahtet. Such mal die Pins von M1 und M2 am Treiber und verfolge die Leiterbahnen. Schau mal welcher PIN mit Masse verbunden ist. So bekommst du Codierung raus. Wenn alles läuft würde ich auf jeden Fall auf 1/8 Step umswitschen.


    Wegen Rechts- und Linkslauf hast du da mal in die Konfig geschaut? Eine Hilfe ist auch der Diagnose-Tab. Da siehst du dann was alles gerade aktiv ist. Es könnte auch sein, dass ein Endschalter aktiv ist und deshalb nur in eine Richtung gefahren wird.

    Lade dir mal dieses PDF herunter:

    https://de.nanotec.com/fileadm…/IMT901_Datenblatt_08.pdf


    Das ist der gleiche Chip. Hier findest du auch was du bei M1 und M2 einstellen musst für die gewünschte Steprate.


    Ich würde mal davon ausgehen, dass das alles vorher funktioniert hat und nicht daran rumlöten. Konzentriere dich mal auf die X-Achse. Da sieht es ja bis jetzt am besten aus. Die Konfiguration hast nochmals überprüft? Hast du ev. irgendwelche Messtechnik zur Verfügung?

    Genauigkeit diese Motoren ist 0.05 grad also kann Mann daraus wohl den 7200 steps per unit werte abgleiten erstmal.


    Gruß,


    >m

    Das hängt von der Schrittzahl der Motore meist 200 Schritte, der Spindelsteigung und der Einstellung an den Treibern (z.B. 1/8 Schritt) ab.

    Was hast für Spindeln an der Maschine?

    Zitat

    Habe die endschaltern mit automatische Funktion gesucht, einfach. Es hat selbst die motor Pins gesucht aber nicht ganz richtig. X Achse bewegt mit Pfeil rechts links....aber nur eine Richtung. Mit PgDn PgUp brummt der y Achse. Z Achse sagt noch gar nichts....

    Na das wird schon. Der Stecker sieht wirklich abenteuerlich aus. Die Widerstände sind wahrscheinlich Pull-up- oder Pull-down-Widerstände.


    Wenn die Motoren falsch herum fahren muss man normalerweise 2 der Anschlüsse tauschen. Das geht aber auch einfacher in der Konfig-Datei.

    Unter "Config" "Ports und Pins" kannst du im Reiter Motoroutput bei "dir active low" oder "step active low" die Richtung ändern. Oder wenn die Endschalter konfiguriert sind unter "Homing/Limits" Spalte "reversed".


    Wenn die Achse brummt musst du mal schauen ob das ev. mechan. etwas hakt und unter "Motor-Tuning" die Angaben prüfen. Bei der Z-Achse sollte zumindest Strom anliegen (Motor lässt sich nicht von Hand drehen).

    es ist ziemlich rustikal aber sollte laufen. Nun, wenn ich auf pc mach 3 habe kann es die Pins lesen?


    >m

    Ich weiß jetzt genau was du meinst. Unter Mach 3 gibt eine Funktion zum automatischen Einlesen der Eingänge. Die habe ich aber nie verwendet. Ich habe das alles von Hand gemacht. Ist aber alles kein Hexenwerk. Beginne mal erst einmal mit der Inbetriebnahme der Motore.


    Gruß

    So sah meine Steuerung mal aus:


    Eingebaut in ein altes PC-Gehäuse. Oben die Ansteuerplatine und darunter die Schrittmotorplatine für 4 Achsen.

    Die Ansteuerplatine noch mit Centronics-Anschluß. Ich glaube den kennt heute keiner mehr:



    Die Schrittmotorplatine, die 4. Achse ist mal gestorben und wurde dann nicht mehr ersetzt.



    Der Schaltplan:


    Ist aber alles Geschichte. Die Platinen habe ich damals alle von Hand gemacht. Es gab ja fast gar nichts zum Thema Schrittmotore zu kaufen. Die Treiber waren ihrer Zeit weit voraus. Die hatten schon 1/8 Schrittbetrieb. Alle anderen hampelten damals (1999) noch mit bestenfalls 1/4 Schrittbetrieb rum. Als ich dann von PCNC (DOS) auf Mach3 umgestiegen bin kam das erst wirklich zur Geltung. Die Maschine surrte nur noch vor sich hin.


    Gruß

    Die Toshiba hatte ich jahrelang bei meiner alten Fräse unter PCNC und Mach3 im Einsatz. Die tun normalerweise zuverlässig ihren Dienst. Du must nur aufpassen. Unter Strom darfst du die Stecker nicht abziehen oder anstecken.

    Die 2A-Motore sind schon damals eine gute Wahl gewesen.

    Ja LPT-Kabel sollte wohl für die ersten Versuche reichen. Ein paar Fotos wären hilfreich. Da kann man sich mal eine Vorstellung von der ganzen Angelegenheit machen. Später würde ich aber auf den ESS oder eine USB-Variante ausweichen.


    Gruß