Beiträge von Wilfried

    Hallo,

    du solltest uns mal die Mach-Version nennen die du gerade verwendest, dann man auch gezielter antworten. Die Versionen unterscheiden sich oft in den Macros, die für bestimmte Funktionen zuständig sind. Die Handbücher gibt es in deutscher Sprache bei den entsprechenden Händlern. Englische Handbücher gibt es bei Artsoft oder bemühe mal Google. Die Handbücher sollten zur entsprechenden Version passen, sonst ist das nicht so einfach.

    Wenn du einen ESS verwendest wäre das auch gut zu wissen.

    Hallo,

    was meinst du damit:

    Zitat


    Ich habe mir von ihm alle Mach3-Voreinstellungen abfotografiert und 1:1 übernommen - beide nutzten Triple Beast. Seine Modelle wurden alle maßstabsgetreu gefräst; bei mir kommen alle Programme ca. um das 1,6 fache skaliert heraus

    Hast du auch seinen G-Code übernommen und diesen gefräst oder hast du den G-Code selbst mit ESTL-Cam generiert? Wenn selbst generiert, dann musst du den Fehler in ESTL-Cam suche. Wie Immo schon geschrieben hat, arbeitet Mach3 den G-Code einfach nur ab.

    Eine Skalierung kannst du im G-Code finden. Such mal nach dem Befehl G50/G51. Ist aber unwahrscheinlich das der enthalten ist. Du kannst in Mach3 die Achsen skalieren (Scale)



    Und lass dich nicht durch erste Rückschläge dazu verleiten alles auf Mach3 zu schieben und das System zu wechseln. Mach3 ist ein über Jahre erprobtes und ausgereiftes Programm. Es bietet viele Möglichkeiten wovon andere Programme nur träumen können. Leg dir möglichst einen deutschen Sceenset zu. Die dort hinterlegten Macros funktionieren in der Regel.

    Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Auch ich merke das oft bei mir, dass das Problem fast immer vor dem Computer (Fräse) sitzt.


    Gruß

    Hallo Andy,

    sehe ich das richtig, dass dein Gestell X=750 mm * Y=1495 mm als Abmessungen hat?


    Da hast Du dir ja beim Ausmessen richtig Mühe gegeben. Die Frage ist, was Du da gemessen hast und das überhaupt Sinn macht.

    Mit dem Messen ist das ja immer so eine Sache. Wirklich aussagekräftig sind diese nur wenn man auch messtechnisch die Möglichkeiten hat. Das bedeutet, dass dein Gestell auch auf einem wirklich ebenen Messtisch gestanden hat und mit den Kalottenfüßen ausnivelliert war. Das ist hier aber anscheinend nicht der Fall. Denn dann wäre mindesten eine der langem Kanten rechts und links bei 0,00 und eine dritte Ecke müsste man auch auf "0" justieren können. Die Eckenhöhe muss dann von der Unterlage aus gemessen werden. Wenn Du das so gemacht hast, dann sieht es jetzt so aus, als ob das Gestell windschief ist. Da das Gestell geschweißt ist kann man da mit Hobbymitteln wahrscheinlich nicht viel machen.

    Vielleicht macht sich die Abweichung von 0,41 mm in der einen Ecke gar nicht so bemerkbar. Wenn da das Portal steht, steht die Spindel schon bei der 2. Rippe. Den Nutentisch nun durch Unterlagen auszurichten wird eine unendliche Geschichte, dessen Ausgang unklar ist.


    Ich würde das mal so wie es ist zusammenbauen und schauen wie es dann aussieht. Auf den Nutentisch eine Nutzplatte setzen und diese Planfräsen oder auch den Nutentisch. Das kann aber auch schiefgehen und der Nutentisch ist hinüber.

    Jetzt kannst Du die Abweichung beim Abfahren der Fläche mit einem Meßtaster in der Spindel messen. Diese Abweichung ist für dich interessant.



    P.S.:

    Bei (richtigen) Fräsmaschinen und Drehmaschinen mit Gussbett gibt es für die Ebenheit Normen bzw. Pseudonormen. Es fällt oft der Name Schlesinger dabei. Da werden auf 300 mm Verfahrweg meist 0,02 mm Abweichung zugelassen. Es wird immer die Parallelität zur Spindel gemessen.

    Hallo,

    Zitat

    Im unteren Teil befindet sich dann ein Block mit einer Aufnahme der Spindel und ganz unten ein weiterer Block mit Bohrungen. Diese Bohrungen gehen dann durch die Grundplatte und auf der Spindelträgerplatte befindet sich dann eine Gewindebohrung..... (Die von Dir markierten Stehbolzen sind die soeben erwähnten Schrauben, welche durch die Grundplatte in die Spindelträgerplatte gehen)

    Und welche Aufgabe haben die unteren Bohrungen und die Gewindebohrungen in der Spidelträgerplatte? Kann man die ev. zum Justieren nutzen?


    Zitat

    Doch auch wenn die Spindel direkt auf die Grundplatte geschraubt wäre, würde dies nichts an dem Problem ändern, da die Spindel ja von Hinten geschraubt wird. Also muss es schon eine Spindelträgerplatte haben, doch muss diese dann von vorne gelöst werden können und mit Positionierstiften versehen sein.

    Das ist mir schon klar, dass eine Spindelträgerplatte für deinen geplanten Anwendungsfall Sinn macht.

    Hallo Andy,

    Hallo Wilfred,

    wie DU auf dem ersten Bild siehst, gibt es eine Grundplatte, welche an den Linearschienen montiert ist. Sowie eine (Spindel) Trägerplatte. Wenn ich nun also die Spindel nach x Betriebsstunden zur Revision abnehmen muss, dann kann ich nicht einfach die Trägerplatte abnehmen, sondern muss auch die Grundplatte abnehmen. Was bedeutet, dass ich die ganze Sache dann jedesmal neu ausrichten muss und worin auch der Vorwurf an BZT besteht. Zudem kommt, dass in der Spindel, sowie auch in der Trägerplatte ein Schlitz wäre, welcher zum vertikalen Ausrichten der Spindel dienen würde. Wenn dann die Maschine mit der entsprechend dazu gehörenden Einlage ausgerüstet worden wäre…

    ....

    Gruss

    Andy

    Das mit dem demontieren der Grundplatte ist natürlich quatsch. Da hätte man die Spindel gleich auf die Grundplatte schrauben können. Wird die Spindelplatte nur mit den beiden oberen Inbusschrauben gehalten, sicherlich nicht oder? Das könnte man ja einfach selbst ändern.

    Zitat

    Ein weiterer Punkt ist jener, dass die Grundplatte (zweites Bild) bei den unteren Gewindebohrungen der Linearführungen mit 0.3mm Distanzscheiben unterlegt wurde, was den Wechsel der Spindel erstens dann noch einmal umständlicher gestaltet. Und zweitens liegt die Grundplatte somit auch nicht mehr vollflächig auf den Linearschienen, was mir ebenfalls nicht gefällt.

    Das man nun mit Distanzscheiben arbeitet ist nun nicht so schick, aber auch nicht verwerflich wenn das Endergebnis i.O. ist. Allerdings ist die Grundplatte etwas dünn wenn sie nur an 4 Punkten aufliegt. Man hätte dann alle Bohrungen ausgleichen müssen. Wenn die Platte nun vielleicht 15 mm dick wäre, würde ich sagen , dass das akzeptabel wäre.


    Wozu sollen eigentlich die Stehbolzen sein (blaue Kreise)? Waren die mal für die Justage gedacht?




    Zitat

    Post #14

    Hallo Willfred,

    vielen herzlichen Dank für Dein Hilfsangebot, aber da ich das was von BZT mit Distanzscheiben ausgeglichen wurde, das möchte ich nun mittels der Nut ausgleichen. Womit die Platte dann wieder vollflächig auf den Linearschienen aufliegen würde und was sicherlich mit 2.5D machbar wäre. Dafür müsste die Platte jedoch sauber ausgerichtet unterlegt werden. Womit ich dann wieder bei dem Problem ausmessen wären, wo ich mich sehr ungeschickt anstelle, also wird beim selbst machen eben eine 3D Software nötig sein.


    So, wenn ich dich nun recht verstehe möchtest du eine neue Grundplatte fertigen, die dann die Schräge von 0,3 mm ausgleicht? Was meinst du mit "Nut"

    Eine Anzufertigen, die genau die Abweichung von der Senkrechten ausgleicht halte ich für nicht machbar, da die von dir gemessene Abweichung mit Sicherheit nicht genau 0,3 mm beträgt, sondern sicherlich ein krummes Maß ist.


    Gruß

    Hallo,

    bei der Messuhr kannst du eine billige nehmen. Du willst ja keine Absolutwerte messen, sondern nur eine Abweichung feststellen, die du auf Null bringen willst. Wichtig bei der Uhr ist nur das sie gut läuft und nicht ruckelt. Also immer den Nullpunkt beim Rücklaufen wieder erreicht. Das hier reicht vollkommen aus:

    https://www.amazon.de/WABECO-M…hvtargid=pla-701492637095


    Mir ist auch nicht ganz klar, ob eine Brückenmessuhr mit zwei Messuhren bestückt Sinn macht oder nicht und wenn ja, welches Modell empfehlenswert ist.

    So etwas habe ich auch nicht. Ich kann mir aber vorstellen, dass die gute Dienste leistet zum Einstellen der Spindel.

    Was die Präzision betrifft, so habe ich meine alte ja genau aus diesem Grund mit viel Verlust verkauft und etwas viel mehr Geld in die Hand genommen. Von daher erwarte ich natürlich nicht mit meiner Maschine auf den Tausendstel fräsen zu können *gg* aber die einzelnen Abweichungen summieren sich ja letztendlich, weshalb ich die einzelnen Ausrichtungspunkte schon so genau wie nur immer möglich setzen möchte.

    Bei dieser Art von Maschinen sollte man nicht zu viel erwarten. Sicherlich haben auch die Frässtrategie, der verwendete Fräser, das Material usw. einen Einfluß auf die Genauigkeit und das Fräsergebnis.


    Aber fange erst einmal mit dem Einrichten an und lass dir dabei Zeit.


    Gruß

    Hallo,

    hier mal ein Link (http://www.cncrouterparts.com/…ur-cnc-machine-p-438.html) wie man es machen kann. Ich habe das aber nicht so gemacht, da meine Erstkalibrierung schon länger zurückliegt. Das Video ist noch nicht so alt.


    Was braucht man? Ich bin da nicht der Maßstab, da ich fast nur hochpräzise Meßmittel in der Klasse "00" habe. Klasse "0" sollte es aber schon sein.


    Wichtig ist, dass das Bett wirklich in der Waage ist, bevor du mit dem weiteren Justieren weiter machst. Dazu habe ich eine Maschinenwasserwaage (etwas teuer) verwendet.

    Was braucht man noch:

    - Meßschieber

    - Stahlmaßstab, einer mehr schadet nicht

    - einen großen Haar- oder Kontrollwinkel in Stahl oder einen Granitwinkel. Die Größe hängt von der Höhe der Z-Achse ab.

    - Eine Meßuhr mit Stativ (https://www.messwelt.com/magne…ativ-schwere-ausfuehrung/). Analog oder digital ist egal. Ich arbeite lieber mit analogen Messinstrumneten. Mit den digitalen kann man sich schon verrückt machen, weil man unbedingt das letzte tausendstel rausholen will.

    Hier kann man recht vernünftige Messmittel kaufen:

    https://www.messwelt.com/

    https://www.messwerkzeuge24.de/


    Mehr fällt mir im Augenblick nicht ein. Ist alles schon eine Weile her.


    Meiner Erfahrung nach können das auch günstige Messmittel aus China sein. Ich habe mal einen Granitwinkel aus China nachmessen lassen. Der war von der Genauigkeit super.


    Gruß

    Wilfried

    Hallo,


    ich bin mir noch nicht sicher, ob der Weg den du gehen willst der richtige Weg ist. Wo hast Du die Schräglage? Weicht die Nut in der Senkrechten von vorn 3/10 ab oder hängt die Grundplatte von der Seite gesehen?

    Kannst Du mal von deinen ersten Bild ein Ansicht von der Seite und von hinten posten?

    Ich habe mal auf die schnelle 2 Skizzen gemacht. Welche Variante ist dein Problem?


    Hallo,

    mit SW2017, Penta NC (kenne ich nicht) müßtest du doch bis auf das CAM alles für das 3D-Fräsen parat haben.

    Mit 3D habe ich so gut wie keine Erfahrung. Ich habe einmal ein 3D-Objekt zum Test erstellt. Nur um mal zu schauen wie es geht. Das Fräsen hat Ewigkeiten gedauert.

    Was willst du denn konkret in 3D machen?


    Gruß

    Wilfried

    Hallo Andy,

    gut das es bei dir weiter geht.

    Für die Konstruktion einer neuen Grundplatte brauchst du normal aber kein 3D, 2D reicht vollkommen aus. Welche Software hast du denn zur Verfügung? Vielleicht kann man dir ein paar Tipps zum Umgang damit geben.

    Gruß

    Wilfried

    Hallo,

    schön das du dich nun doch dazu durchgerungen hast mit der Maschine weiter zu machen. Das die Platte so teuer wird, hätte ich nicht gedacht. Aber nun ja du lebst ja in der Schweiz, wo es nicht nur Milch von den Bergen regnet.

    Zitat

    Zudem bleibt dann der ganze Ärger am Importeur hängen

    Nach deutschem Recht ist der auch der alleinige Ansprechpartner bei Reklamationen. Normalerweise hätte der bei ein bißchen guten Willen bei seinem Lieferanten (BZT) was Erreichen müssen.

    Zitat

    dass in den Aluplatten sowie auch im Spindelgehäuse eine langlochtasche zur Aufnahme einer Feder war. BZT es aber auch hier nicht für nötig befunden hatte, diese Feder auch einzulegen... (Und ich als Laie natürlich vermute, dass diese Feder zur Erleichterung der Positionierung gedacht ist)

    Hier weiß ich nicht was du meinst. Vielleicht stellst du mal hier im Forum ein Detailfoto rein.


    Gruß Wilfried

    Hallo und frohe Restostern,

    ich habe das auch in ausreichendem Maße durch, das Gefühl zu haben fürs Geld nicht den entsprechenden Gegenwert bekommen zu haben. Manchmal sind subjektive Gründe und manchmal objektive Gründe dafür verantwortlich. Bei den subjektiven Gründen hilft es nur den Gegenstand zu wieder zu verkaufen und woanders etwas neues zu kaufen. Das ist meist mit enormen finanziellen Verlusten verbunden. In deinem Fall schätze ich mal mit einem Verlust um die 3.000 Franken oder noch mehr. Aber das hilft der Seele ungemein. Mit der neuen Maschine geht dann das Theater wieder von vorne los ...

    Du hast ja nun anscheinend 2 Probleme. Ersten die deiner Meinung nach mangelhafte Qualität. Da kann dir hier im Forum niemand so richtig helfen. Da kannst du nur alle rechtlichen Mittel ausschöpfen. Das Ergebnis könnte dann eine Nachbesserung, Wandlung oder Rückgabe sein. Letzteres wäre wieder für die Seele gut, denn schlussendlich wird bei dir mit dieser Maschine nie Freude beim Arbeiten aufkommen.


    Was die benötigte Zeichnung angeht finde ich das von BZT auch kleinkariert diese nicht raus zugeben. Einen Rechtsanspruch gibt es eben darauf nicht. Hier könnte man auch schön den Vergleich mit einem Auto heranziehen...


    Generell sind diese Art von Maschinen unabhängig vom Preis doch mehr oder weniger was für Hobbyisten, die sich mit der Materie auskennen oder zumindest bereit sind sich in die Materie einzuarbeiten. Das geht schon damit los, dass die Maschine nach der Anlieferung neu eingemessen werden muss. Das ist einfach so.


    Wenn du dich selbst nicht in der Lage fühlst das Problem zu beheben, würde ich an deiner Stelle zur Lösung des Problems einen anderen erfahrenen Hobbyisten um Hilfe bitten. Die gibt es sicherlich auch in der Schweiz. Online lässt sich heute auch viel machen. Aber letztendlich ist das alles keine Hexenwerk, aber zeitintensiv.


    Mein Rat: Bau die Platte ab und gehe zu einem Schlossereibetrieb und lass dir eine zus. Platte nach deinen Wünschen bauen. Da bist du dann vielleicht mit 200,00 Franken dabei und gut ist. Vielleicht fertigt dir auch BZT die neue Platte (Kulanz für den Ärger?). Bei deinem Vorhaben denke aber bitte daran, dass du dir noch die entsprechenden Messmittel zum Einrichten und Wiedermontage der Grundplatte zulegen musst. Wie man eine Maschine vermisst, findest du im Web.


    So, nun geh mal in dich und genieße noch den Ostermontag.


    Gruß

    Wilfried

    Hallo,

    ich kenne deine Hardware nicht.

    Passen 24 V- zu den Treibern?

    Deine Spindel braucht 48 V-, dein Netzteil hat aber nur 24 V-. Da wirst Du mit der Spindel keine Freude haben.

    Also ich würde alles nacheinander in Betrieb nehmen. D.h. Spindel erst einmal abklemmen. Dann die Treiber zum Laufen bringen. Die Spannung am Treiber hängt stark vom Typ ab. Schau mal ins Datenblatt oder nenne uns den Treiber. Aber egal welchen Treiber du verwendest. 0,6 scheinen etwas zu gering zu sein. Welchen Schrittmotor verwendest du?

    Zitat

    Wie ist der Anschluss des Notaus, des Endschalters und die Drehzahlregelung des Spindelmotors

    auf dem "CNC-Shield"?

    Gib uns mal mehr Daten zum CNC-Shield (Typ und Datenblatt).

    Zitat


    Ich möchte das Maschinchen sehr langsam betreiben, wie muss ich die Schritte einstellen?

    Um das sagen zu können benötigt man ein paar Angaben: Schrittzahl des Steppers, Steigung der Spindel, Jumperstellung an den Treibern oder Treibertyp