Beiträge von KarlG

    Meiner Meinung nach ist das ne schwache Beschreibung der in Frage kommenden Spindeln...


    Ja - ist heutzutage leider (fast) überall so, dass wesentliche Infos nicht gegeben werden. Möchte gar nicht wissen, wie viele Fehlbestellungen daraus resultieren, dass das DIng dann nicht passte. Das wäre eine kleine Mühe, die Artikelbeschreibung zu päzisieren, im Verhältnis zum Ärger, der daraus entsteht.


    Zitat

    Eigentlich war ich ja dabei es Ihm auszureden. Wenn das erste Habenwillgefühl vorüber ist,
    dann merkt man meistens, dass nen Werkzeugwechsler für nen Hobbyisten nicht zwingend sinnvoll ist.


    Ich bin ja nun nicht mehr als reiner "Hobbyist" einzustufen und habe mich dagegen entschieden. Wenn man mal den ganzen Aufwand (und Kosten) und den nötigen Maschinenpark dazu betrachtet und dann die echte Zeitersparnis dagegen stellt, lösen sich die Vorteile meist in Luft auf. Wenn man das wirklich professionell betreibt, in echter Serienfertigung mit echtem prof.-Equipment, (aber nicht mit einem Vorsatzgerät), muss man schon ordentlich tief in die Tasche greifen und das muss sich natürlich auch amortisieren,
    Bin also Deiner Meinung, dass im Hobby-Bereich eher das "haben will" eine Rolle spielt; nicht die Vernunft.


    Gruss
    Karl

    Du scheinst mir also nicht von den APKT 1003 (Alu) für Planfräsarbeiten in Alu abzuraten, so wie es Heini im Parallel-Thread Wie tief lässt sich Werkzeug in ER25 einführen? tat. Er schreibt, dass die APKTs eher auf der Seite schneiden. Jetzt ist mir aber bewusst geworden, dass das Planfräsen doch eine hauptsächlich seitliche Bearbeitung ist. Da bin ich jetzt verunsichert.


    Ist imho das kleinste Übel, wenn Du nicht auf teure Spezialplatten (bspw. Tungaloy) gehen willst. Man kann ja mal mit verschiedenen Radien experiementieren.


    Zitat

    Zu diesen Schraubköpfen habe ich bisher keinen geeigneten zylindrischen Schaft gefunden


    Hab grade nochmal nachgeschaut - bei Mitshubishi gips die von D10 bis D25. Ob die Gewinde mit dem verlinkten Kopf kompatibel sind, weiss ich nicht - spielt wohl auch keine Rolle, weil die Dinger schweineteuer sind. Evtl. hilft Dir der Suchbegriff "IMX Holder", "kompatible" Schäfte zu finden.


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    auf 16mm abdrehen, um ihn in einer D16 Spannzange spannen zu können? Wer traut sich zweite Variante zu (Stichwort: Planlauf, Konzentrizität)?


    Schwierig! Würde ich mir mit Hausmitteln nicht zutrauen, denn 1-2/100 Rundlauffehler wären da nicht tolerabel. Im Grunde müsste man das Ding hart abdrehen und dann zwischen den Spitzen auf einer präzisen Rundschleife bearbeten. Wenn man da Niemanden kennt, der das für einen Kasten Bier macht, wird das vermutlich mindestens so teuer, wie die fertigen "Edelvarianten".


    Gruss
    Karl



    Achja - noch ein Aspekt, der mir grade eingefallen ist: Der Schaft ist vermutlich nicht durchgehärtet - müsste/sollte nach der Bearbeitung also neu gehärtet werden, damit das DIng vom Spannen auf Dauer keine Kerben/Druckstellen kriegt. Ob das sinnvoll oder nötig ist, müsste mal Jemand vom Fach beurteilen...

    Moin,


    einer 2,2kW-Spindel würde ich keinen 40er Messerkopf zutrauen - dass man damit noch vernünftig praktisch arbeiten kann. Mein Tungaloy ist auf kleine Zerspanungskräfte optimiert.


    Letztes Jahr hatte ich viel gesucht und auch Einges für D16 gefunden - leider die Links nicht aufgehoben, weil nix für mich dabei war.
    Aus der Erinnerung: Die dreickigen Platten sind ungeeignet und die Runden erzeugen zu viel Last - wie Heini schon schrub: Nur für minimale Zustellungen für saubere Oberflächen.


    Ich würde eher in diese Richtung: http://www.shop-apt.co.uk/cane…r-3-teeth-m10-thread.html gehen. Aufnahmen dafür habe ich auch schon irgendwo gesehen - bei Mitsubishi??? Da war aber auch nix für D12 (min D16), sonst hätte ich das aufgehoben...


    Gruss
    Karl

    Wenn es aber so sein sollte, dass sich der Innenkonus bis auf maximale Tiefe fortsetzt,


    Nein - tut er idr nicht, sondern bis zu der Tiefe, wo der max. Spanndurchmesser erreicht ist. Dann gehts grade weiter rein. Aber üblicherweise nur etwas größer als der "normale" Schaftdurchmesser (ER25:16mm). Ich habe 4 HF-spindeln (ER11, ER16 und ER20) und das ist da überall so. Rechne also damit, dass ein 20mm-Schaft keine 30mm reingeht (ab Konus) bzw. 34 ab Vorderkante Spannzange. Zumindest ungefähr...

    @ KarlG
    Vielen Dank für die Grenzwert-Schnittdaten mit Deinem D20. Der sieht nach meinem Geschmack genau richtig aus. Die Video machen schon richtig Laune auf das was ich mir vorstelle. Aber auch hier: Gibt es dazu eine Produktbezeichnung bzw. Produktnummer, um danach zu googeln?


    Das ist ein Tungaloy EPH18R020M10.0-3
    Setz Dich gut hin, wenn Du die Preise siehst. Meiner stammt aus USA und hat mit 7 Platten für Stahl $165 + $20 Versand gekostet.
    Im Video sind übrigens auch Stahl-WSP. D.h.: Da geht noch was. :D


    WSP steht hier übrigens für wechselbare Platten. Die sind nicht dreh-/wendebar!


    Für D12 wirst Du sonst nix finden - jedenfalls habe ich letztes Jahr nix gefunden. Ab D16 kein Problem und riesige Auswahl.
    Maximal Einschneider 14mm: http://www.rc-machines.com/de/…eser-14-mm-schaft-o-12-mm


    Die hier kennst Du sicher schon: http://www.spindel-shop.de/Sho…sp-fraeser-d20---d10.html


    Gruss
    Karl

    Moin,


    das ist ein D20 Dreizahn in einer 1,5kW Chinaspindel in AW5083- wenn ich mich recht erinnere, waren das 1500 mm/Min Vorschub, 30% Überlappung, 7500 rpm und ca. 0,8mm Zustellung. Bei 1mm Zustellung und 1000mm/Min ist die 1,5kW arg an der Grenze. Wage zu behaupten, dass ein D40 mit 2,2kW in Alu nicht mehr brauchbar zu betreiben ist...


    https://www.youtube.com/watch?v=dCLrWHHHLJY


    Gruss
    Karl


    Edit: Hab grade nochmal nachgeschaut - das waren die Werte: 1500mm/Min Vorschub, 6000rpm und 0,3mm Zustellung
    Bis 1mm Zustellung gehts in diesem Video: https://www.youtube.com/watch?v=O2tWqbn5OYs

    Naja - das war aber nicht gemeint...


    ..wenn man über "Genauigkeit" redet, verstehe ich erstmal die Genauigkeit der Positionierung - nicht, was dabei schiefgehen kann (Positions-/Schrittverluste).


    Die Frage ist, wie genau das überwacht und/oder ausgeglichen wird. Nach meinem Verständnis kann der 1000er Encoder mit "Interpolation" max. 4000 Positionen pro Umdrehung auflösen und vermutlich Abweichungen nur mit der halben Genauigkeit erkennen. Das wäre dann ein Winkel von 0,18° oder 2,5µm an einer 5er Steigung.


    Meine Frage ist nun (falls die Annahmen richtig sind) - tut der dann schon was, oder wird erst etwas unternommen, wenn eine größere Abweichung (bspw. Vollschritt) entstanden ist?
    Dazu wurde schon Einiges geschrieben, aber Belege habe ich noch keine gefunden...

    Wichtiger ist für mich ein genaueres System
    zu haben ...und Motoren mit encoder finde ich genauer als Stepper.


    Das würde ich nicht pauschal unterschreiben - auf die kleinen Dreipoler mit 1,2° Schrittwinkel trifft das zu; kann man auch messen.
    Inwieweit das auch für die "großen" mit 1,8° zutrifft, weiss ich nicht. Würde bedeuten, dass da eine "Positionsnachregelung" im Mikroschrittbetrieb stattfindet...
    ..die Doku gibt dazu nix her. Evtl. weiß Roy ja mehr...

    http://www.cs-lab.eu/de/produk…pdir_with_connectors.html


    Das ist das Teil was meine Fräse bewegt


    Hatte ich mir schonmal angeschaut - gefällt mir gut. Leider, wie bei allen bezahlbaren Lösungen nur 100 bzw. 125 kHz. Bei der Bf20 wirst Du da eher nicht an die Grenzen stoßen, aber wenn man die leadshines mindestens in Encoderauflösung (1/20) betreibet, kommst an einer Portalfräse an die Grenzen mit dem Eilgang. Die kleinen NEMA23 drehen ja bis 2400 rpm

    Nein ...Karl. Ich habe keine Schrittverluste auf jeden Fall ist das nur selten passiert.


    Ah - o.k.; hatte ich wohl falsch interpretiert - Du hast dann Schrittverluste, wenn Du richtig "Gas" gibst?


    Zitat

    Ich muss jetzt mal Sorotec anfunken und schauen ob die mir sagen können ob das mit meiner cs laufen könnte. Denn auf die will ich nicht verzichten


    Wenn da Takt/Richtung rauskommt, geht jede Endstufe; wenn nicht, wirds schwierig...

    Die Hybridservos wären auch mein Vorschlag gewesen. Aber eigentlich müsstest Du die Ursachen für die Schríttverluste suchen und eliminieren,. Entweder ist mit dem Rechner was faul (Parallelport), an der Mechanik was schwergängig, oder die sind bisher schlicht falsch dimensioniert.


    Macht natürlich mit den Leadshines viel mehr Spaß (Dynamik und Laufruhe), als mit normalen Steppern und wenn man nicht untersetzen will, ist die Drehmomentcharakteristik für den Anwendungsfall auch besser, als mit Servos....

    Moin,


    hab das zwar nicht gerechnet, aber 750W direkt gekoppelt für eine BF20 kommt mir ein bisserl mager vor.
    Du hast zwar 3000rpm (15m/Min an einer 5er Steigung) aber nur 2,4Nm


    Mit den Preisen komme ich auch nicht klar. Woher stammen die 3-500?
    Das billigste, was ich kenne, ist sowas: http://de.aliexpress.com/item/…3_71_72_73_74_75,201560_9
    da kommt incl. Fracht aber schon ein Tausender zusammen zzgl. Importkosten.


    Das sind die allereinfachsten Controller ohne Schnittstelle und Software - die muss man also übers Panel parametrieren und das stelle ich mir ohne Übung ziemlich anspruchsvoll vor...


    Gruss
    Karl