Einhausung, Staub saugen, MMS, Absaugung.

  • Hallo,
    da mich die Sauerei beim Fräsen schon von Anfang an genervt hat, hab ich mir mal eine Einhausung gebaut (aber vor allem auch wegen dem Lärm und dann doch auch wegen der Sicherheit).
    Die brachte aber weiter Problem wiederum mit sich:
    1., Zugänglichkeit zum Absaugen mit Hand beim Holz fräsen war nicht mehr gegeben und der feine Staub nebelt zu.
    2., Beim Arbeiten von Alu mit MMS war die Bude nach längerem Fräsen zugenebelt, der zwar beim Öffnen entweicht, aber dann halt in die Kellerwerkstatt. Soll ja nicht so gesund sein das Zeugs.
    3., Die Vernebelung der Kabine / Werkstatt überhaupt.


    Zu 1., Holzbearbeitung:
    Zum Absaugen habe ich einen alten Staubsaugerschlauch verbaut, der an der Schleppkette über Kabelbinder befestigt ist und durch die Tischplatte geführt ist. Von da an geht’s mit HT-Rohr unterm Tisch bis an den Frontbereich wo hauptsächlich die Fräse bedient wird. Hier kann dann der Rüssel vom Kärcher eingesteckt werden. An der Z-Achse ist ein Stück HT-Rohr befestigt an dessen Ende ein 45°-Bogen sitzt der Flach gequetscht wurde, damit man näher an die Spindel kommt aber nicht so hoch aufbaut.
    Die Steckdose der Steuerung für die Kühlung habe ich über einen 230V Zweifachstecker aufgesplittert und 1x eine Steckdose an die Frontseite geführt zum Anschluss des Kärchers. Jetzt kann über das Programm der Staubsauger zugeschaltet werden. Zum richtigen Reinigen des Tisches/Werkstückwechsel zieh ich den Schlauch des Kärchers von der Kabine ab und schalt über Touchscreen/Handrad die Dose über die Steuerung zu.


    Zu 2., Alu:
    Neben der Steckdose für den Sauger sitzt eine schaltbare Steckdose die auch vom Zweifachstecker kommt, die dann weiterführend zum MMS-System geht. Wir diese zugeschalten ist anstatt / zusätzlich zum Sauger die MMS aktiv, auch wieder wie im Programm vorgegeben oder zum Einstellen / Justieren über den Touchscreen/Handrad über die Dose an der Steuerung manuell schaltbar.


    Zu 3., Nebel in der Kabine:
    Da noch die alte Dunst-Abzugshaube aus der Küche übrig war und die entsprechend auch Leistung (in 3 Stufen) hat, habe ich die einfach auf die Kabine oben drauf gesetzt und über Abluft-Kanäle ins Freie geführt. Ringsherum an der Kabine unten habe ich Zuluftlöcher eingebracht, die einen Unterdruck vermeiden und den Nebel/Feinstaub nach oben in die Haube befördern. Da diese noch die Fettfilter besitzt, wird der erste grobe Dreck hier abgefangen und kann durch die leicht abnehmbaren Gitter dann wieder gereinigt werden.


    Insgesamt recht aufwendig, aber das war es mir Wert, wobei sich die Anschaffungskosten in Grenzen gehalten haben. Jedoch steigt der Aufwand an Wartung und auch der Stromverbrauch.


    Ich hab absichtlich mit externen Dosen, Schaltern und normalen Merfachsteckdosen gearbeitet, um die eigentliche Steuerung nicht zu verändern. Außerdem erschien mir der Aufwand das außerhalb der Steuerung zu lösen einfacher und auch einfacher wieder rückbaubar.


    Wichtig war mir aber auch eine gute Bedienung und ein schneller Wechsel der Kühlung/Absaugung, wenn anderes Material bearbeitet werden soll.
    Evtl. würde ich aber heute hergehen wie es manche machen, mit Ständerbauwänden einen separaten Raum bauen. Das geht aber mehr Platz drauf und von der Sicht her beim Bearbeiten auch schlechter.



    Vielleicht ist ja die eine oder andere Anregung dabei.


    Gruß Markus

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!