Beiträge von Wilfried

    Hast Du ev. noch die Fräsparameter zur Hand? Würde mich mal unteressieren.

    Zuerst mal denke ich an Geld. Zeit muss man beim Hobby immer mitbringen.

    Stahl ist schon generell eine spezielle Anforderung für Portalfräsen mit einer China-Spindel.


    Zitat

    Einfach normale Vorschübe und Drehzahlen. z. b. S4000-6000 und F200 bis F500.

    Das kann ich jetzt schlecht sagen.

    Die Werte entsprechen in etwa der Theorie für einen 6 mm Fräser.

    In der Praxis aber:

    Scheint mir der Vorschub von F200 bis F400 ist schon sehr moderat und könnte auch für kleine leichte Maschinen o.k. sein.

    Aber Drehzahlen von S4000 - S6000 kommen mir in der Praxis schon sehr gering vor. Das ist doch eine der üblichen und bekannten China-Spindeln? Meine 2,2 kW-Spindel soll z.B. nicht unter 6.000 u/min. betrieben werden. Ein Grund ist das geringe Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen.


    Aber vielleicht weiß jemand mehr zum Thema. Wäre mal interessant andere Meinungen zu hören.

    Zitat

    Das Programm wird dir nichts bringen, es liegt nicht an den Parametern wie Drehzahl, Vorschub oder Einstellungen. Es fehlt in der Mechanik Wilfried.

    Das ist Deine Entscheidung.

    Hallo Christian,

    stell doch mal die Fotos hier rein, dass ist alles komplett hier und dann bleiben wir hier beim Thema "Z-Achse".


    Vielleicht machst Du noch ein paar Angaben dazu, über die Ziele, die Du mit Deiner Maschine erreichen willst.

    Das die Vibrationen weg sollen ist klar.

    Welchen Aufwand bist Du bereit zu investieren?

    Welche Materialien willst Du mit der Fräse bearbeiten?

    Gib uns doch mal ein paar typische Werte, wie z.B. mit welchen Vorschüben arbeitest Du zur Zeit und mit welchen willst Du zukünftig arbeiten?

    Welche Daten hat die Frässpindel 1,5 kW oder 2,2 kW ...

    Vielleicht stellst Du mal einen Auszug aus den G-Code, bei dem die Probleme auftreten hier rein. Dann kann man schon mal gucken ob alles passt.

    Nicht schlecht, 15 Wechseleinsätze ist schon heftig.

    Bild 3: Da habe ich 7,5 kg Magnete ins Pom eingesetzt, das zieht den Wechseleinsatz sehr schön raus. Material ist POM 2-teilig

    Du meinst, der Wechseleinsatz wird in die Wechselposition eingezogen und festgehalten?



    Zitat

    In dem weissen Teil unter dem Wechsler hab ich noch 2 Streifenlaser zum Positionieren

    Meinst Du mit "weißem Teil" den Halter für die Absaugung an der Spindel bzw. den Wechsler?

    Den Laser Laser nimmst Du nur als Orientierung oder?


    Was hast Du in dem grauen Kasten hinter dem Wechsler versteckt?


    Mal noch so nebenbei. Du fräst ja sehr viel. Wie oft schmierst Du die Linearführungen und die Kugelumlaufmuttern im Jahr ab?

    Hat Sorotec das so gelöst, dass man zum Abschmieren nicht abbauen muss?

    Ist schon der zweite, der neuere mit Luft nach aussen. Ich bin sehr zufrieden und mit Rundlauf hab ich keine Probleme. Beispiel : ich fräse Gravuren, Texte oder Grafiken auf Schmuck damit. Das kleinste war das Logo von Bayern München 5mm Durchmesser, das ich zum Testen 3 mal durchlaufen liess! Kein Unterschied. Also mir ist das genau genug.

    Das gleiche mit der 4. Achse Ringe aussen, z B die Skyline von Hamburg. Lasse ich immer 2 mal durchlaufen dann sind die Konturen noch besser. Keine Probleme.

    Dass ich den 2. hab kann ich auch erklären. Hab den ersten seit 2015 und der war Ende 22 fertig. Nach 328km Frässtrecke. Dann darf das sein hab ich entschieden zumal Mechatron mir, das ich zur Reparatur eingeschickt hab einen sehr guten Preis für die Überholung der Spindel und den neuen Werkzeugwechsler gemacht hat. Den nächsten Service lasse ich in Zukunft nach 2 Jahren machen. Von mir klare Empfehlung für Mechatron!


    Ich möcht ihn nicht mehr missen, mit 15 Einsätzen bin ich soweit dass ich nix mehr austauschen muss ausser wenn stumpf oder sehr selten abgebrochen..

    Du fräst ja ordentlich viel. Ist das beruflich?

    Hab mir jetzt mal wieder die Seite von Mechatron angeschaut. Jetzt weiß ich auch warum Du 2 Halter an der Spindel hast.

    Wieviel Luft wird in der Praxis verbraucht? Hast Du den Kompressor immer am Laufen oder reicht der Speicher von z.B. 24 l bei einem Fräsjob über z.B. 4 Stunden mit 5 Werkzeugwechsel, ohne das der Kompressor zuschaltet wenn keine weiteren Verbraucher dran sind? Man könnte den Druck ja vielleicht bei 10 bar einstellen. Der Mindestdruck ist mit 6 bar angegeben. Bei mir müßte der Kompressor im gleichen Raum stehen. Das wäre mir auch bei einem Silentkompressor zu laut. Normalerweise würde ich mit max. 3 Werkzeugwechsel auskommen.


    Bei soviel Automation verwendest Du sicherlich auch eine automatische Nullpunktsuche für die Kanten oder? Was nimmst Du dafür einen Kantentaster?

    Wenn ich mit einem Bohrer oder Fräser ins Material gehe entstehen die gleichen Kräfte wie bei einer größeren Maschine wo ich das mit gleich Drehzahl und Vorschub tue.

    Die Schnittkräfte die aufs Material wirken sind gleich. Der Widerstand den das Material leistet auch. (sorry falls ich nicht die richtigen Fachausdrücke benutze)

    Bist Du dir da sicher. Ich hätte gedacht, dass die Geschwindigkeiten auch eine Rolle spielen. D.h. kleine schwache Maschine = geringere Vorschübe und Einstechgeschwindigkeiten. Damit könnte man die Last auf die Achsen und Spindel verringern. Die Werkzeuge haben ja eine gewissen Range, in der sie betrieben werden können. Wenn bei mir mal was rappelt, dann gehe ich mit der Werten runter. Subjektiv betrachtet, bilde ich mir ein, dass das was bringt.

    Christian:

    Prinzipiell funktionieren solche Führungen ja auch an der Z-Achse mit der schweren Spindel bei moderaten Vorschüben. Man darf halt keine Wunder erwarten.

    Das ist aber auch so ein typisches Beispiel der Chinesen. An so ein kleines Portal einen Fräskopf von 2,2 kW (?) zu setzen. An solch eine Maschine gehört eine Spindel mit vielleicht max. 1kg Eigengewicht, wenn überhaupt. Aber woher nehmen?

    Ich hatte mal vor den China-Spindelzeiten mir zwei kleine Spindeln nach einer Vorlage von Selig für meine alte Fräse gebaut. Eine mit 6.000 u/min. und eine 14.000 u/min. Die kleine Spindel war dann eine Eigenkonstruktion auf Basis der Seligspindel. Eine mit ER11 und die andere mit ER16. Beide haben eigentlich ihren Job auch mit Alu ganz gut gemacht. Die Zeichnungen darf ich heute nicht mehr veröffentlichen. Den Shitstorm bzgl. der Konstruktion würde ich ohne Herzmedikamente nicht mehr aushalten.



    Hier noch an meiner alten Maschine:


    Zum Thema Rattern: Sind die Führungen noch ohne Spiel. Mit welcher Geschwindigkeit fährst Du denn beim Anbohren ins Werkstück? Mit welcher Drehzahl bohrst Du? Verwendest Du einen Bohrzyklus oder geht es gleich ins Volle.

    Man muss sich bei einer so kleinen Maschine aber auch vor Augen führen, welche Kräfte tatsächlich auf eine 40 mm Alu-Platte und den Rest wirken und messbare Verformungen verursachen können.

    Zitat

    Bei mir waren es Probleme mit Vorschub und Offset.

    Kannst Du das mal genauer beschreiben? Vielleicht habe ich die Probleme auch ohne es zu bemerken?


    Die Steuerung machte den selben g-Code 10 mal perfekt, und dann auf einmal Crash.

    Mittlerweile verwende ich TNGv2.

    Ohne den ESS gabs bei mir ähnliche Probleme über den Parallelport.

    Seit dem ich den ESS habe, gabs keine Probleme mehr. Das ist so seit ca. 2014. Das war noch eine sinnvolle Weiterentwicklung des Systems. Seit dem läuft bei mir alles rund.

    Alles was ich in letzter Zeit so an Problemen gelesen hatte, war meist ein Problem das vor dem PC saß oder hardwareseitig. Oft kommen auch negative verallgemeinernde Aussagen von Usern, die Mach3 noch nie selbst benutzt haben, die aber glauben irgendwie ihren Senf dazu tun zu müssen, weil mal irgendwo was aufgeschnappt wurde. Das ist ja bei Dir zum Glück nicht so, da Du ja Mach3 besitzt und entsprechende Erfahrung mit dem System hast.


    Planet CNC hatte ich auch mal als die noch in den Anfängen steckten. Die Hardware basierte damals auf einen Chip von Microchip. Das muss vor 2007 gewesen sein. Das funktionierte auch zufriedenstellend. War mir aber im Gegensatz zu Mach3 zu unflexibel und die Ansteuerung der Motore war bei Mach3 viel sanfter. Das hat sich in den Jahren sicherlich gebessert.


    Zitat

    Der unterschied zwischen neuer und alter software ist das eventuelle Bugs eliminiert werden. Und die Software Weiterentwickelt wird.

    Naja, ich sehe keine Bugs in der Software, zumindest was das Fräsen angeht. Die Drehfunktion habe ich bisher nicht gebraucht. Deshalb sehe keinen Grund einer Weiterentwicklung. Ich werde Mach3 wohl bis an mein Ende verwenden und solange es gehandelt wird, guten Gewissens weiterempfehlen.


    Ich gehe mal davon aus, dass Du dir auch jedes Jahr alle Autos und Geräte im näheren Umfeld zulegst um auf dem neuestens Stand zu sein. Auch wenn Du das nicht brauchst. Das hält die Wirtschaft ordentlich im Schwung.


    Das soll es auch von meiner Seite zu diesem Thema gewesen sein.

    Das ist ja alles vom Feinsten. Wie zufrieden bist Du mit dem Vorsatzwechsler. Als die Dinger rauskamen wollte ich mir auch einen zulegen. Dann aber kamen in einigen Forum Diskussionen über den Rundlauf auf und ich habe sein gelassen. Gebraucht hätte ich ihn eh nicht, bei dem bisschen was ich noch fräse. Aber haben ist immer besser als brauchen.

    Danke Wilfried,

    Ja genau das möchte ich auch umsetzen ich habe so einen Record-Power mit zwei Motoren bestellt und wollte hmmmmm keine Ahnung mindestens auf 60er oder 80er Durchmesser gehen ich muss mal gucken wie ich das mache . Mein Sohn macht neuerdings ja auf 3D-Drucker der bekommt dann mal was zu tun :) .

    Record-Power mit 2 Motore ist schon was Besonderes. Vom Gefühl her schon etwas überdimensioniert. Mein Wellrohr hat einen Außendurchmesser von ca. 68 mm. Bei 80 mm hast noch bessere Strömungsverhältnisse. Man braucht bloß den Platz auf / über dem Portal.

    Der Schlauch gehört zum Zyklon von Sorotec. Den betreibe ich mit einem normalen kleinen Kärcher. Das ist aus meiner Sicht ausreichend. Das hängt aber von der Größe des Saugschuhes ab und der Nebenluft, die gezogen werden muss.

    Meine Absaugung sieht letztendlich so aus. Das ist kein Hexenwerk:



    Das Unterteil ist abnehmbar. Da kann man dann den Fräser einfach wechseln.

    Hier mal ein Link von der ersten Version mit dem kleinen Schlauchanschluss:

    Absaugschuh klein




    Die Absaugung ist nicht 100-ig. Etwas geht je nach Eintauchtiefe immer daneben. Es gibt auch Lösungen im Web, da geht der Absaugschuh mit der Z-Zustellung mit. Das könnte dann noch besser sein. Ich habe die Teile aus Multiplex gebaut. Die neue Fräse sollte ja auch was zu tun haben. Heute würde ich das auch noch so machen. 3D-Druck würde mir zu lange dauern. 3D Druck gab es damals defacto noch nicht bzw. steckte noch in den Kinderschuhen. Mittlerweile habe ich auch mehrere 3D-Drucker in der Werkstatt. Damit mache ich mir hauptsächlich passende Adapter.

    Zum Thema March 3, Ich habe nicht gesagt das es schlecht ist.

    Das höre ich immer wieder. Um welche Bugs geht es denn genau?


    Zitat


    Es ist ebnen eine alte Software, die noch so einige auf Bugs hat, und nicht mehr supported wird.

    Worin besteht der Unterschied zw. einen neuen und einer alten Software? Letztendlich soll ein G-code abgefahren werden und die Motore sollen ruhig laufen.


    Welche Software verwendest Du denn?

    Alles in allem ist das aus meiner Sicht her ein guter Haufen Edelschrott. Sorry das ich das so plump sage.

    Die Aussage ist schon sehr hart, insbesondere wenn man davon ausgeht, dass die Maschine in den Abmessungen wohl in etwa der 6040 entspricht. Vielleicht stellt Christian mal die Maschine im Forum vor und Du stellst Deine Maschine als Alternative daneben. Wir schauen uns die Maschinen mal unvoreingenommen an? Es kommt ja auch immer darauf an, was soll damit produziert werden.


    Immer daran denken, wir sind hier ein Hobbyforum. Die möglichen Ressourcen der Hobbykasse sind meist auch begrenzt und man bekommt oft auch für viel Geld nur Schrott aus China.


    Wenn ich zurück überlege, ich habe meine erste Maschine 1999 gebaut, welche Möglichkeiten da zur Verfügung standen und was man mit diesen Maschinen trotzdem für schöne Projekte realisiert hat...

    Welche Anforderungen und Wünsche man heute so hat. Träumen darf jeder. Ich schließe mich da nicht aus. Da gibt es schon oft eine Diskrepanz zwischen wollen und können.

    Hallo Marc, servus Wilfried,


    erstmals ein gutes neues Jahr.


    Ja bitte wie Wilfried schreibt. Keine Profile für den Unterbau. Das kann nicht gut gehen.

    Da bin ich wohl falsch verstanden worden.

    Profile sind voll in Ordnung. Die habe ich auch an meiner Fräse verbaut. Bloß an den Seitenwangen nicht 2 x kleine Profile, sondern dafür hohe Profile. Der Unterschied in den Kosten dürfte nicht so gewaltig sein. Mit den 2 übereinander angeordneten Profilen verlierst Du an Steifigkeit und hast zus. noch mehr Montageaufwand.

    Hier mal ein Foto von meiner Maschine. Dei habe ich mal als Bausatz gekauft. Es ist sicher auch hier nicht alles so optimal. Aber aus meiner Sicht funktioniert sie gut. Es gab dazu mal einen ausführlichen Baubericht. Der ist aber irgendwie der Zensur zum Opfer gefallen.




    Das was Christian da gebaut hat scheint ja für relativ kleine Maschinen i.O. zu sein. Bei Großen Maschinen geht das zu sehr in die Kosten.


    Steuerung March3 ? Bitte was? Wir haben 2024!

    Die Meinung zieht sich ja seit dem es Mach3 gibt, durch alle deutschen Foren. In Amerika sieht das ganz anders aus. Aber meistens wird diese oder ähnliche Meinungen nur von Leuten geäußert, die noch nie mit Mach3 gearbeitet haben. In anderen, auch deutschen Foren, gibt es User, die damit schon seit Jahrzehnten ihr Geld verdienen. Ich habe Mach3 seit ca. 2007. Mit dem richtigen Controller (ESS) läuft das System einwandfrei. Für Hobbyisten ist das aus meiner Sicht die ideale Software, da man da in einem gewissen Maße viele Ergänzungen und Änderungen am Screen vornehmen kann. Den Nachfolger Mach4 kenne ich persönlich nicht. Er soll aber mindestens die gleiche Funktionalität bei einer moderneren Architektur haben.